Taunushöhenweg Etappe 2 Kransberg - Saalburg


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Wegweiser
Länge: 16.85km
Gehzeit: 04:26h
Anspruch: mittel
Wegzustand: gut
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Der Taunushöhenweg startet seine zweite Etappe in Kransberg, einem malerischen Ort, der durch die schöne Pfarrkirche St. Johannes der Täufer und das Kransberger Schloss ein beliebtes Fotomotiv ist. Von Kransberg geht es zunächst südwärts in Richtung Pfaffenwiesbach.

Am Nordhang der Großenhardt (356m) geht es wieder auf den Limes zu, den der Taunushöhenweg bis zum früheren Kastell Kapersburg folgt. Das Kastell Kapersburg gehört zu den am besten erhaltenen römischen Militäranlagen des Obergermanisch-Rätischen Limes. Zahlreiche Informationstafeln vermitteln Wissenswertes zum Leben am Limes. Die Grundmauern des Kastells sind teilweise rekonstruiert, so dass man sich einen guten Eindruck über die Lage der einzelnen Bauten und ihre Funktionen verschaffen kann.

Der Taunushöhenweg führt jetzt in direkter Südlinie bis an der Köpperner Tal hinan, wo die Route dann westwärts knickt und schon bald den Freizeitpark Lochmühle erreicht. Auch an der Lochmühle sicherte einst ein kleines Kastell den Limes. Von diesem Kleinkastell sieht man allerdings so gut wie nichts mehr. Im Freizeitpark wurde aber an historischer Stelle ein kleiner Römer-Parcours eingerichtet, der in kindgerechter Weise die Geschichte der Römer im Taunus vorstellt.

Von der Lochmühle aus verläuft der Taunushöhenweg jetzt wieder entlang des Limes bis zum Römerkastell Saalburg, dem Ziel der zweiten Etappe. Die Saalburg ist das einzige rekonstruierte Kastell am gesamten Limes-Verlauf. Es wurde durch Unterstützung von Kaiser Wilhelm II. 1898-1907 unter Führung des Bad Homburger Architekten Louis Jacobi errichtet.

Ein Besuch der Saalburg ist dringend zu empfehlen, nicht zuletzt auch wegen des Saalburgmuseums, in dem Funde aus der römischen Besatzung des Taunus gezeigt werden. Ein kleiner Saalburg-Lehrpfad informiert über die verschiedenen Gebäude und welche Bedeutung sie hatten. Auch ein kleines Stück Limes wurde nachgebaut mit Pfahlgraben und Holzpalisaden.

Historisch bedeutsam ist die Saalburg übrigens auch für Freunde des Motorsports. An der Saalburg war Start- und Zieldurchlauf des ersten Großen Preises, der auf deutschem Boden 1904 ausgetragen wurde. Mit rund 1 Mio. Zuschauern – darunter auch Kaiser Wilhelm II. – startete so die Begeisterung für den Rennsport, die heute noch anhält.

Taunushöhenweg-Etappen


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