Sonnenberg-Dreibrode-Siebertal-Runde (Braunlage)


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 14 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 41 Min.
Höhenmeter ca. ↑403m  ↓403m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Nördlich von Sankt Andreasberg ist der Sonnenberg im Nationalpark Harz, am Rand des Sonnenberger Moors und an der Harzhochstraße (B242). Unser Start und Ziel ist die Siedlung Sonnenberg (Braunlage), mit Skiverleih und Bergwacht. Der Sonnenberg besteht aus zwei, dem Großen- (853,4m) und Kleinen Sonnenberg (853m).

Wir wandern im Uhrzeigersinn erstmal ein Stückchen bergauf. Auf dem Großen Sonnenberg ist ein Skigebiet. Die Runde gen Süden folgt durch den Wald dem Forsthausweg, immer locker leicht bergab. Nach ca. 2km biegen wir links in den Sonnenberger Planweg ein, wandern mit den Sonnenberger Gräben am Sonnenberger Grabenweg weiter abwärts.

Wenn wir uns der Clausthaler Straße (L519) nähern, sehen wir auf der anderen Seite das Internationale Haus Sonnenberg, eine Bildungs- und Tagungsstätte von Sankt Andreasberg. Auch dort ist die Sternwarte Sankt Andreasberg.

Nach etwa 5,6km Wanderung, beim Wanderparkplatz Dreibrode vorbei, biegen wir fast rechtwinklig rechts ab und wandern mit Waldbegleitung in nordwestliche Richtung. Wir sind auf dem Waager Planweg, der die Höhe Waage (721m) südlich und westlich umgeht. Vom Waager Planweg könnte man einen Abstecher zu den dicken Dreibrodesteinen mit Gefallenengedenken machen, um zu rasten oder sich einen Wanderstempel aufzudrücken.

Nach rund 8,8km biegen wir links ab und kommen über den Fischbach ins Tal der Sieber, in die mündet auch der Fischbach. Wir kommen in die Aue in der die Schluft sich mit der Sieber mischt und sind dort am tiefsten Punkt der Runde.

Wer zur Quelle will, muss gegen den Strom schwimmen, für uns heißt das nun, wir wandern der Sieberquelle entgegen aufwärts und haben nach nicht mal 2,5km Anstieg die Harzhochstraße kurz vor uns. Obenauf folgen wir ihr zum Ausgangsort zurück. Jetzt bietet es sich an, der größten offenen Moorfläche im Oberharz, dem Sonnenberger Moor, einen Besuch zu widmen. Sehr vielseitig ist die Vegetation des Moors im Übergang von einem Regen- zum Hochmoor, mit Moorfichtenwald und baumfreien Flächen.

Bildnachweis: Von Kassandro [CC BY-SA] via Wikimedia Commons

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