Schwelmer Rundwanderweg


Erstellt von: SGV
Streckenlänge: 25 km
Gehzeit o. Pause: 6 Std. 8 Min.
Höhenmeter ca. ↑533m  ↓533m
Schwelmer Rundwanderweg im Ennepe-Ruhrtal

Im Ennepe-Ruhr-Tal, dem nordöstlichen Teil des Bergischen Lands, liegt Schwelm, die flächenkleinste Stadt von Nordrhein-Westfalen und zugleich Verwaltungssitz für den Ennepe-Ruhr-Kreis. Der Schwelmer Rundwanderweg führt einmal um das Stadtgebiet. Starten kann man an der Sophienhöhe, einer kleinen Parkanlage in der Innenstadt.

Als Stichweg folgt man dem Westfalendamm hinein in den Martfelder Wald. Der gehörte zum Haus Martfeld, einem mittelalterlichen Rittersitz, den man am Ende des Schwelmer Rundwanderwegs passiert. Im Martfelder Wald entspringt die Schwelme, ein 8km langer Fluss, der in Wuppertal-Oberbarmen in die Wupper mündet. Der Schwelmer Rundwanderweg verläuft entlang des Waldrandes mit schönem Blick auf Möllenkotten.

Über Windgarten geht es in den Ennepetaler Stadtteil Königsfeld. Vorbei an der Friedhofskapelle und weiter zur Hofschaft Dürholt geht es, dann ist der Schwelmer Rundwanderweg zurück auf dem Stadtgebiet von Schwelm. Von der Beyenburger Straße aus folgt der Schwelmer Rundwanderweg der kleinen Fastenbecke und erreicht Ehrenberg und das Tal der Wolfbecke im Waldgebiet Oehde.

In einem Bogen nordwärts kommt der Schwelmer Rundwanderweg zur Bundesstraße B 7, die nun ein kurzes Stück die Richtung vorgibt. Weiter geht es auf dem Höhenweg mit schönem Blick auf Schwelm.

Das letzte Wegstück bringt einen schließlich an der Helios-Klinik vorbei zum ehemaligen Rittergut Haus Martfeld. Haus Martfeld wurde im 14. Jahrhundert gegründet. Das älteste erhaltene Gebäudeteil ist der Rundturm, der von 1450 stammt. Im 17. Jahrhundert wurde zuerst der Nordflügel und anschließend der viereckige Torturm mit Zugbrücke gebaut.

Seit 1962 ist das Heimatmuseum Schwelm im Haus Martfeld untergebracht. Das Gebäude wurde seitdem im Auftrag der Stadt mehrmals umgebaut und modernisiert: 1978 wurde der Umbau des Südflügels vollendet und 1982 der des Mittelflügels. Nach mehrjähriger Restaurierung wurde im Sommer 2002 auch der Nordflügel des Hauses mit Museumscafé und Tagungsraum neu eröffnet. Auch ein Restaurant befindet sich seitdem im Haus Martfeld.

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