Schloss Hückeswagen

Seit 2012 darf Hückeswagen im Oberbergischen offiziell den Namenszusatz Schloss-Stadt führen. Grund dafür ist natürlich das Schloss Hückeswagen, das auf einem Bergsporn hoch über dem Tal der Wupper steht und aus einer mittelalterlichen Burganlage hervorgegangen ist. Die Burg Hückeswagen – das Castrum Hukingiswage – wurde im 12. Jahrhundert erstmals erwähnt und war Sitz der Grafen von Hückeswagen.

Als die Grafen von Berg die Grafschaft Hückeswagen übernahmen, wurde die Burg zunächst zum Witwensitz umfunktioniert und dann für verschiedenste Zwecke genutzt, dabei auch immer wieder mal erweitert oder verändert, was im 15. Jahrhundert dazu führte, dass man nicht mehr von einer Burg, sondern dem Schloss Hückeswagen sprach.

Einer der markantesten Bauteil stammt allerdings noch aus der Zeit, als das Schloss eine Burg war. Der im frühen 13. Jahrhundert errichtete Bergfried ist heute als Schelmenturm bekannt und war im Mittelalter deutlich höher. Von seinen 23m Höhe büßte der Schelmenturm im 19. Jahrhundert alles bis auf zwei Geschosse ein.

Vor dem Schloss erstreckt sich der große, befestigte Schlossplatz mit dem Schlossbrunnen. An den Schlossplatz grenzt gegenüberliegend der Schlossgarten mit Rosenanlage und einem historischen Pavillon.

Schloss Hückeswagen ist seit 1963 Sitz des Heimatmuseums Hückeswagen. Die sehenswerte Sammlung zeigt u.a. im großen Saal des ehemaligen Palas Gegenstände bergischer Wohnkultur aus dem 18. und 19. Jahrhundert: Schränke, kostbare Truhen, Stand- und Wanduhren sowie Zinn-, Kupfer- und Messinggeschirr. Im Kapellenvorraum sind Stücke aus der mittelalterlichen Geschichte Hückeswagens zu sehen.

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