Rundwanderweg A 4 von Hückeswagen zur Bevertalsperre (Bergisches Land)


Erstellt von: SGV
Streckenlänge: 7 km
Gehzeit o. Pause: 1 Std. 42 Min.
Höhenmeter ca. ↑146m  ↓146m
Rundwanderweg A 4 Hückeswagen Bevertalsperre

Hückeswagen ist die Schlossstadt im Bergischen Land. Am Festplatz an der Bundesstraße B 237 beginnt eine schöne Rundwanderung, die von Hückeswagen zur beliebten Bevertalsperre führt.

Man hält sich zunächst südlich und wandert über den Bahnhofsvorplatz zum Wupper-Kreisel. Wenig später quert man auf der alten Bahntrasse die Wupper und wandert parallel zu Wupper nach Hartkopsbever.

Von Hartkopsbever aus hält man sich links und spaziert zur Bevertalsperre. Die 1896-98 erbaute Bevertalsperre dient dem Hochwasserschutz. Daher ist es hier möglich, zahlreichen Wassersportaktivitäten nachzugehen. Paddeln, Segeln, Surfen, Rudern – alles kein Problem.

Der Rundwanderweg A 4 begleitet ein Stück die Bevertalsperre aufwärts und biegt auf Höhe des Campingplatzes Beverblick nach links weg. Über Busche und Kleinberghausen wandert man wieder zurück zum Ausgangspunkt der Tour.

Hintergrundinfos zur Bevertalsperre (entnommen aus der freien Enzyklopädie Wikipedia): "Ursprünglich wurde in der Ortschaft Wefelsen eine Sperrmauer nach dem Intze-Prinzip gebaut. Nach ihrer Einweihung am 8. Oktober 1898 hatte die Talsperre ein Fassungsvermögen von 3,3 Millionen m³. Sie war die erste Nutzwasser-Talsperre des Wuppergebietes. Nachdem sie 1938 erweitert wurde, fasst sie 23,7 Millionen m³.

Mit der neuen Talsperre sollten eine Verbesserung des Hochwasserschutzes und eine bessere Niedrigwasserführung in der Wupper erreicht werden. Viele Hochwässer hatten beträchtliche Schäden in den Städten und Gemeinden des Wuppergebietes herbeigeführt; die geringe Wasserführung der Wupper in den Sommermonaten bei gleichzeitiger Zunahme des Abwasser-Anfalls durch die wachsende Bevölkerung und Industrialisierung hatten zu erheblichen Belästigungen der Bevölkerung, vor allem an der unteren Wupper, geführt. Außerdem war klar, dass mit einer gleichmäßigeren Wasserführung in der Wupper die Triebwerke und die Wasserentnehmer Vorteile haben würden.

Heute gewährleistet das Talsperrensystem, bestehend aus Lingese-, Brucher-, Bever- und Wuppertalsperre, dass auch in trockenen Jahreszeiten bis zu 5 m³/s Wasser in der Wupper fließen, gemessen am Pegel Kluserbrücke in Wuppertal."

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