Bevertalsperre

Östlich von Hückeswagen, der Schlossstadt im Oberbergischen Land, liegt die 200ha große Bevertalsperre, ein beliebtes Naherholung- und Freizeitgebiet. Gebaut wurde die Bevertalsperrre in einer ersten Version bereits 1896-98. Das heutiger Absperrbauwerk mit einer Kronenlänge von 520m entstand 1935-38.

Anders als die mit der Bevertalsperre durch Stollen verbundenen Neyetalsperre und Schevelingertalsperre ist die Bevertalsperre keine Trinkwassertalsperre, sondern dient der Wasserregulierung für die Wupper. Aufgestaut wird die Bever, ein 10km langer Zufluss der Wupper, der bei Halver entspringt und hinter Hückeswagen mündet.

Die Bevertalsperre ist ein beliebtes Revier für Surfer und Freizeitkapitäne. Über 350 Liegeplätze stehen an der Bevertalsperre zur Verfügung und natürlich kann man auch Boote ausleihen und selbst mit dem Segler oder einem Tretboot über die Bevertalsperre brausen. Nur Motorboote sind auf der Bever nicht erlaubt. Gleich drei Segelsportvereine nutzen die Bevertalsperre als Vereinsgewässer und veranstalten teilweise auch nationale Regatten.

An der Bevertalsperre sind vier Badestellen eingerichtet. Die Wasserqualität der Bevertalsperre gilt als sehr gut und im Sommer stehen Mitarbeiter des DLRG zur Verfügung, die für die Sicherheit der Badegäste sorgen.

In den letzten Jahren immer beliebter wurde das Tauchen in der Bevertalsperre. Die alte Sperrmauer ist ein lohnendes Ziel für fortgeschrittene Taucher. Man findet unter anderem große Ventile und ein altes Telefon, das an der Mauer befestigt ist. Die Tiefe an dieser Stelle beträgt bis zu 29m, das Wasser ist entsprechend kalt und dunkel. Wer noch nicht tauchen kann, kann es in der Bevertalsperre lernen, ein Tauchsportcenter bietet entsprechende Lehrgänge an.

Natürlich stimmt rund um die Bevertalsperre auch das gastronomische Angebot. Gleich vier Campingplätze stehen zur Verfügung und mehrere Gaststätten – vom Imbiss über Café bis zum Restaurant – bieten Essen und Getränke.