Rundwanderung zu Noahs Segel (Aussichtsturm) auf dem Ellenbogen


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 11 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 51 Min.
Höhenmeter ca. ↑329m  ↓329m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Aussichtstürme sind ein beliebtes Ziel für Wanderer, denn sie versprechen einen guten, ungetrübten Überblick über die Landschaft. Besonders beliebt sind Aussichtstürme aber dann, wenn sie auch selbst markant sind – also quasi Kunst in der Landschaft darstellen.

Solch ein gutes Stück Land Art ist der Aussichtsturm Noahs Segel auf dem Ellenbogen (813m) in der Rhön. Nur anderthalb Stunden entfernt von Erfurt, Frankfurt und Würzburg ist der Aussichtsturm ein beliebtes Ziel für einen Tagesausflug in das Biosphärenreservat Rhön.

Wir reisen mit dem Auto an und parken direkt am Eisenacher Haus. Das Eisenacher Haus wurde 1928 vom Rhönklub gebaut. Im Kalten Krieg wurde es als Horchposten der Deutschen Demokratischen Republik genutzt. Heute befindet sich hier das Berghotel Eisenacher Haus.

Wir heben uns Noahs Segel für den Schluss auf und wandern erstmal in Richtung Schafküppel (807m) und weiter zu den Hutebuchen am Steinkopf (608m), wo wir auf den Hochrhöner treffen. Hinter der Schutzhütte am Steinkopf halten wir uns links und wandern nun über die Wiesenflächen oberhalb von Kaltenwestheim.

Dann steuern wir wieder zurück zum Ellenbogen. Der Gipfel des Ellenbogens ist ein guter Aussichtspunkt in westliche und nördliche Richtungen. Während Wasserkuppe (Distanz: 13km), Milseburg (13km) und Großer Inselsberg (41km) häufig gesehen werden können, reicht die Fernsicht nur an wenigen Tagen im Jahr bis zum Kahlen Asten im Sauerland (131km) oder zum Brocken im Harz (141km).

Wer noch besser will, geht natürlich hinauf auf den Aussichtsturm Noahs Segel. Dieser markante Turm wurde 2017 eröffnet. Über 84 Treppenstufen geht man neun Etagen hoch zur Aussichtsplattform und genießt den weiten Blick über die Rhön und zu den benachbarten Mittelgebirgen. Als Ersatzabstieg auch für Kinder wurde eine 12 Meter hohe Erlebnisrutsche eingerichtet sowie ein Ausstellungspavillon zur Geologie, Geschichte und Flora der Rhön eröffnet.

Bildnachweis: Von Jörg Braukmann [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

Vgwort