Rundwanderung von Haibach über den Gallner


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 13 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 20 Min.
Höhenmeter ca. ↑362m  ↓362m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Bei Konzell im Bayerischen Wald erhebt sich der Bergrücken Gallner, der durch drei Höhen geprägt ist: Gallner Berg, Kühleite und Blumerberg. Einige Wanderungen führen über den Gallner, der E8 als Fernwanderweg von Irland bis an die polnisch-ukrainische Grenze oder auch der Premiumwanderweg Goldsteig. Wir erklimmen den 709m hohen Gallner von Haibach aus, südöstlich der Höhe.

In der Dorfmitte von Haibach in Niederbayern bei der Wandertafel geht’s los. Die ersten ca. 4,5km bleiben wir noch in Tallage, erreichen den höchsten Punkt auf dem dreigipfligen Bergrücken bei ca. 707m nach etwa 7,5km. Mit dem Uhrzeiger wandern wir gen Westen aus dem Ort heraus, kreuzen die Menach, den Donau-Regen-Radweg, die Straubinger Straße. Wir streifen die kleinen Örtchen Altvielreich, Thanholz, biegen bei Froschau nach links, halten uns alsbald rechts nach Dammersdorf und lenken die Schritte in Richtung Herrnfehlburg.

Vor dem Örtchen mit seiner Kirche St. Thomas halten wir uns rechts, wandern durch Wiesen nach Oberweinberg, das wir streifen und es geht aufwärts mit uns. Mit Wald und Wiesen, nebst Kreuzen, erreichen wir den Konzeller Weiler Gallner am Gallner Berg (709m).

Das barockisierte Gallnerkirchlein (15. Jahrhundert) ist St. Sixtus und St. Barbara geweiht und war einst mit zwei Glocken versehen. Glaubt man der der Sage, konnte eine Unwetter vertreiben, was daraufhin in Böhmen runterkam. Den Böhmern gefiel das gar nicht und sie raubten die Wetterglocke. Als weitere Sage wird erzählt, dass das Kirchlein so heruntergekommen war, dass ein Hirte seine Schafe dort einstellte. Dieser Hirte hörte eine Stimme, die ihm sagte, er solle nach Rom gehen. Er folgte dem schicksalhaften Ruf, wurde Papst Sixtus und ließ das Gallnerkirchlein herrichten.

Über Almwiesen wandern wir nach Forsting und über die Kühleite (704m), mit Wald zur dritten Höhe, dem Blumerberg (684m). Wiesen und Feldflur, Waldränder und Wald bieten uns dann weiter abwärts eine abwechslungsreiche Landschaft. Bei Recksberg queren wir die Straubinger Straße, kommen erneut durchs Menachtal und nach Haibach zurück.

Bildnachweis: Von Manfred7 [CC BY-SA] via Wikimedia Commons

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