Rundwanderung um den Entenberg Bad Laasphe (L 1)


Erstellt von: SGV
Streckenlänge: 7 km
Gehzeit o. Pause: 1 Std. 58 Min.
Höhenmeter ca. ↑282m  ↓282m
Rundwanderung L1 ab Wilhelmsplatz Bad Laasphe zum Entenberg

Am Wilhelmsplatz in Bad Laasphe starten eine Reihe von Wanderwegen. Einer ist als L1 markiert und führt uns hinauf auf den Entenberg (535m) zu der wohl schönsten Aussicht, die man auf Bad Laasphe und das junge Lahntal genießen kann.

Am Wilhelmsplatz steht das Haus des Gastes. Hier steht die örtliche Tourist-Information mit Rat und Tat (und Informationsmaterial) zur Seite. Im Haus des Gastes ist auch das Pilzkundliche Museum Bad Laasphe untergebracht. Mit seinen rund tausend gefriergetrockneten Exponaten ist das pilzkundliche Museum einzigartig in Europa.

Vorbei am Haus des Gastes gehen wir zur Lahn, die am Rothaarkamm entspringt und dann auf 246km dem Rhein zufließt. Bad Laasphe liegt im Oberen Lahntal. Bad Laasphe ist die erste Stadt, die die Lahn durchfließt.

Wir gehen auf der Brückenstraße um den Kurpark Bad Laasphe und wandern hinein in die schönen Wälder des Wittgensteiner Lands. Oben auf dem Entenberg angekommen hat man einen wunderschönen Blick ins Lahntal. Der Blick reicht weit über die Kurstadt Bad Laasphe zum Rothaargebirge.

Weiter geht es zur Hugo-Kracht-Hütte. Sauber und gemütlich eingerichtet bietet die Schutzhütte Platz selbst für größere Wandergruppen. Dann kommen wir wieder an den Kurpark Bad Laasphe und gehen zurück zum Haus des Gastes am Wilhelmsplatz.

Das bereits 780 erstmals erwähnte Bad Laasphe wurde im frühen 13. Jahrhundert als Residenzstadt der Grafschaft Wittgenstein ausgebaut und erhielt dabei auch die Stadtrechte. In der Folge erhielt die Stadt eine Stadtmauer mit zwei Toren und sechs Türmen, die im frühen 19. Jahrhundert bis auf geringe Reste abgetragen wurde. Bei der 1605 erfolgten Teilung der Grafschaft Wittgenstein in die Linien Sayn-Wittgenstein-Berleburg und Sayn-Wittgenstein-Wittgenstein wurde Laasphe die Residenz der südlichen Grafschaft. In der Stadt wohnten neben Handwerkern und Ackerbürgern deshalb auch Beamte des gräflichen Hofes. Mit dem Ende des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation 1806 erlosch der Status als Residenzstadt. Laasphe wurde 1806 als Teil des ehemaligen Fürstentums Sayn-Wittgenstein-Wittgenstein zunächst dem Großherzogtum Hessen-Darmstadt angeschlossen, dann aber auf Beschluss des Wiener Kongresses 1815 an Preußen abgegeben. Seit 1817 gehörte die Stadt dem Kreis Wittgenstein im südöstlichen Teil der preußischen Provinz Westfalen an.

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