Rundtour über die Neunkircher Höhe (mit Fallbach-Wasserfall)


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 10 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 44 Min.
Höhenmeter ca. ↑332m  ↓332m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Die Neunkircher Höhe (605m) ist der höchste Berg im hessischen Odenwald und im gesamten Naturpark Bergstraße-Odenwald. Zwei Türme stehen auf der Höhe, einer zwecks Radarüberwachung und der Kaiserturm für die schöne Aussicht. Unsere Wanderschlaufe legt sich um den Fallbach Wasserfall, nahe ist die Burgruine Rodenstein. Über die Germannshöhe (517m) geht’s zurück. Dazwischen verbindet der Weinweg.

Am Parkplatz Weinweg an der L3399 ist Start. Nordwestlich ist Neunkirchen, südöstlich Laudenau. Wir halten uns rechts und wandern durch Wald zur Lichtung mit der Gersprenz-Quelle, die als Naturdenkmal ausgewiesen ist. Lauter und Modau haben an den Hängen ebenfalls ihre Quellen.

Kurz drauf sind wir am Kaiserturm auf der Neunkircher Höhe (605m). Der Kaiserturm, nur am Wochenende zugänglich, wenn die „höchste Wirtschaft des Odenwaldes“ geöffnet ist, kann der Turm gegen kleine Gebühr bestiegen werden. Der 34m gemauerte, fünfgeschossig hohe Turm wurde 1907 auf Gadernheimer Gemarkung eingeweiht. Von oben lässt es sich in den Odenwald bis zum Katzenbuckel blicken, bei gutem Wetter über das Hessische Ried und bis zur Pfalz oder bis nach Frankfurt am Main und zum Taunus.

Nach dem Abstieg umrunden wir die Eleonoren-Klinik (Lindenfels-Winterkasten) und streifen den Friedhof Winterkasten. Wir kommen auf den Weinweg zurück und halten uns abermals rechts, um die zweite Wanderschleife anzugehen. Es geht „Zur Freiheit“, einer Essigmanufaktur (Freiheit-Laudenau), die auch schon in Sendungen des Hessischen Rundfunks zu Gast war.

Nach rund 6,3km gesamt, kommen wir zum „Fallenden Wasser“, dem Fallbach-Wasserfall, klein und fein. Nach einer möglichen kleinen Rast wandern wir zur Burgruine Rodenstein, zu der wir einen Abstecher machen können. Die Burg Rodenstein in der Gemeinde Fränkisch-Crumbach entstand um 1240, liegt auf rund 322m und ist in Resten erhalten, wie dem Mühlturm, Torgebäude, einem Brunnen, Zwinger- und Grabenresten.

Mit Waldbegleitung wandern wir wieder aufwärts. Linkerhand ist der Felsen Wildweibchenstein. Dann erreichen wir eine Lichtung auf der Germannshöhe (517m), wo auch Wanderer auf dem Pilgerweg St. Jost vorbeikommen. Bis zum Ausgangsort ist es nur noch 1km.

Bildnachweis: Von Muck [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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