Rundtour Aussichtsturm Siebenburgen-Blick und Franzosenkopf


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 9 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 41 Min.
Höhenmeter ca. ↑507m  ↓507m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Durch das obere Mittelrheintal (UNESCO-Weltkulturerbe) wollen wir heute eine schöne Route wandern. Wir werden die Höhe des Franzosenkopfs (617m) erklimmen und einen weiten Blick über den Rhein und das umliegende Landschaftsbild genießen.

Wir starten unsere Wanderung am Waldparkplatz an der Aussichtsplattform Heinrich-Heine-Gedenkstein südlich von Niederheimbach. So können wir gleich zu Beginn unserer Wanderung einen weiten Blick bis hinüber zur hessischen Rheinseite mit Mandelberg (345m) und Jägerhorn (538m) genießen.

Außerdem lohnt sich ein kleiner Abstecher zur Burg Sooneck, die im Südosten des Parkplatzes liegt. Die Hangburg steht auf dem nordöstlichen Steilhang des Binger Walds und ist sowohl Teil des UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal, als auch ein geschütztes Kulturgut nach der Haager Konvention.

Wir wandern los. Vom Parkplatz aus wandern wir rund 80 Meter gen Osten, biegen dann jedoch nach rechts auf einen Weg ein. Dieser führt uns durch den Mischwald bergauf gen Westen. Wir erreichen den Martinspfad und biegen auf diesen nach links ab. Der Martinspfad führt uns gen Osten bis zum Rentnersteig, auf den wir nach rechts abbiegen. Bergauf wandern wir rund 150 Meter und erreichen dann den hölzernen Aussichtsturm Siebenburgen-Blick. Der Turm hat seinen Namen, da man von ihm aus sieben Burgen erblicken kann. Die Burgen Hohneck, Sooneck, Stahleck, Schoeneck und die Ruinen Kammerburg, Fürstenberg und Nollig.

Weiter führt uns unser Weg durch den Wald gen Süden. Im Osten erstreckt sich der Steinbruch Sooneck Bruch. Bald führt uns unser Weg an den Kölschen Wiesen und der Schutzhütte Kölsche Wiesen vorbei und in Richtung der Höhe des bewaldeten Ziemerkopfs (433m). An der nächsten Kreuzung biegen wir jedoch gen Westen ab.

Durch den Wald wandern wir die Höhe des Franzosenkopfs hinauf. Ganz oben angekommen haben wir etwa die Hälfte unserer Wanderung gemeistert. Gen Norden führt uns unsere Route nun durch den Mischwald zurück in Richtung Rhein. Oberhalb des Erschbaches wandern wir ins Tal hinab.

Wir verlassen den Wald und erreichen das Landgasthaus Schlossberghof (mittlerweile geschlossen). Nachdem wir das Gasthaus passiert haben, biegen wir nach rechts ab und wandern durch den Weinbau wieder in den Wald hinein. Bergauf erreichen wir bald den Ausgangspunkt unserer Wanderung am Heinrich-Heine-Gedenkstein.

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