Rund um Grüningen


Erstellt von: D_und_HW
Streckenlänge: 9 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 3 Min.
Höhenmeter ca. ↑107m  ↓107m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Grüningen ist ein Stadtteil von Pohlheim im Landkreis Gießen. Der Name Pohlheim wird auf das ehemalige Dorf Pfahlheim zurückgeführt, und das wiederum weist auf die Nähe zum Limes hin. Tatsächlich sind wir hier am nördlichsten Punkt des Limes in der Wetterau. Hier schließt der Limes die Wetterau ein und wendet sich dann, vom Taunus her kommend, nach Süden.

Wir starten unsere Wanderung am Parkplatz der Limeshalle in Grüningen (in Grüningen wird zur Zeit die Ortsdurchfahrt saniert, man kann den Ort anfahren, muss aber dann eventuell etwas improvisieren), gehen an der Ev. Kirche vorbei zur Burg Grüningen (wahrscheinlich im 12. bis 13. Jahrhundert als Wasserburg erbaut; Restaurierung seit 1983 durch den Heimatverein Grüningen). Ein paar Meter weiter kommen wir zum Diebsturm, einem Teil der spätmittelalterlichen Stadtbefestigung.

Weiter geht es Richtung Norden, und hier gelangen wir nun an den Limes und an einen rekonstruierten Wachturm mit einigen Palisaden davor. Die nächste Station ist die Grüninger Warte, 1713 als Windmühle erbaut. Im Volksmund heißt sie auch „Hoinkdebbe“ – für Nichtoberhessen: Honigtopf. Sie ist vermutlich auf dem Gelände der erstmals 1445 erwähnten Warte erbaut worden, war aber nur bis 1794 in Betrieb.

Zwei Dorfwüstungen besuchen wir nun noch: Birnkheim, an das ein Steinkreuz an der Straße und der Brunnen erinnern, und Bergheim, von dem ebenfalls der Brunnen erhalten ist. Der kleine Abstecher im Track zeigt den Weg, der einige Meter an der Straße entlangführt.

An einem kalten Tag lockt uns nun eine warme Tasse Tee, deshalb gehen wir jetzt durchs Feld zur Limeshalle zurück.

Stand: Februar 2018

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