Rund um den Wildpark Alte Fasanerie (Hanau)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 7 km
Gehzeit o. Pause: 1 Std. 34 Min.
Höhenmeter ca. ↑60m  ↓60m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Diese Rundwanderung ist am schönsten, wenn man sie mit einem Besuch des Wildparks Alte Fasanerie kombiniert. Das ist aber nicht zwingend. Auch ohne (kostenpflichtigen) Wildpark-Besuch kommen wir in dem schönen Waldgebiet im Süden von Hanau auf unsere Kosten.

Wir starten am Wanderparkplatz Alter Holzbrücker Weg und wandern auf der sogenannten Hauptschneise südwärts in den Wald hinein. Dann treffen wir auf das Naturschutzgebiet Hochbruch von Hausen, in dem einige eher seltene Pflanzen heimisch sind. Wir wandern allerdings nicht ins Naturschutzgebiet hinein, sondern an dessen Rand entlang.

Es geht nun auf Hainstadt zu. Oberhalb der Tongrube Katzenbuckel kommen wir bis fast an die Bebauungsgrenze heran. Dann halten wir uns links und wandern durchs Hellenbachtal bis zum Eingangsbereich des Wildparks Alte Fasanerie.

Im 107ha großen Wildpark Alte Fasanerie leben rund 350 Tiere aus vierzig mittel- und nordeuropäischen Arten: Hirsche, Rehe und Wildschweine, Wisente und Elche, Wölfe und Luchse. Auch Uhus, Schnee-Eulen, Füchse, Wildkatzen und Dachse fühlen sich im Wildpark wohl, der auf eine 1705 geschaffene Fasanerie zurückgeht. Der bekannteste Bewohner des Wildparks ist der gleichwohl der Steinadler Attila, der seit 2006 Maskottchen der Herren-Fußballmannschaft Eintracht Frankfurt ist.

Der 1967 angelegte Wildpark Alte Fasanerie ist sehr weitläufig. Allein das Rotwildgehege ist 12ha groß – und damit so groß wie der gesamte Frankfurter Zoo. Im Gelände ist seit 2004 auch eine Falknerei untergebracht. Direkt neben dem Eingang befindet sich ein Forstmuseum, wo Informationen zur Forstgeschichte, zur modernen Waldbewirtschaftung und über frühere Waldberufe vermittelt werden. Das alte Jagdhaus der Erzbischöfe ist heute eine Gaststätte.

Vom Wildpark Alte Fasanerie aus wandern wir nun noch ein Stück nordwärts und umrunden den Klein-Auheimer See (auch Tistrasee genannt), der als Angelgewässer genutzt wird. Dabei kommen wir auch durch das Naturschutzgebiet Untere Fasanerie bei Klein-Auheim, bevor wir schließlich über die Fasaneriestraße wieder zurück zu unserem Startpunkt kommen.

Bildnachweis: Von 4028mdk09 aufgenommen im Wildpark Alte Fasanerie Klein-Auheim [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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