Rund um den Großen Ölberg (Siebengebirge)


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 8 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 12 Min.
Höhenmeter ca. ↑274m  ↓274m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Der Große Ölberg (460m) ist der höchste Gipfel im Siebengebirge. Die Rundwanderung um den Großen Ölberg belohnt mit schönen Fernsichten übers Siebengebirge und hinüber in die Eifel.

Startpunkt für die Rundwanderung ist der Wanderparkplatz an der Margarethenhöhe. Die Margarethenhöhe liegt an der Königswinterer Straße, die von der Autobahnausfahrt Siebengebirge an der Autobahn A 3 hinab nach Königswinter an den Rhein führt.

Der Ölberg-Rundweg führt von der Margarethenhöhe zunächst zum Wasserfall (338m). Vom Wasserfall hält man sich nordwärts Richtung Thomasberg. Hier wandert man durch schöne Streuobstbestände und hat eine gute Sicht zum Siegtal und sieht den Großen Ölberg in voller Pracht. Besonders im Herbst fassen die Laubwaldbestände den Großen Ölberg malerisch bunt ein.

Von Thomasberg aus leitet der Ölberg-Rundwanderweg zum Forsthaus Stöckerhof. Das Forsthaus Stöckerhof entstand als offene dreiflügelige Anlage in der Mitte des 19. Jahrhunderts und wurde 1899 aufgestockt. Vom Forsthaus Stöckerhof wandert man durch Döttscheid nach Ittenbach und wieder zurück zur Margarethenhöhe.

Nach der kurzen Aufwärmrunde sollte man jetzt natürlich auf jeden Fall auch noch den Aufstieg zum Großen Ölberg auf sich nehmen. Auf dem Gipfel gibt es ein Ausflugslokal mit schöner Terrasse, von der man den Blick über das Siebengebirge bis weit hinein in die Eifel mit der Hohen Acht (747m) genießen kann.

Hintergrund: Der Ölberg hat seinen Namen nicht der Religion zu verdanken, sondern dem rheinischen Zungenschlag. Eigentlich hieß der Ölberg früher mal Malberg. Ausgesprochen wurde das vor Ort wie „Mohlberg“. Außerdem wurde der Berg meistens in Verbindung mit Präpositionen genannt, man sagte also „am“, „beim“ oder „auf’m Mohlberg“. Dadurch war das „M“ am Beginn des Namens nicht mehr hörbar und es kam schließlich zu der falschen Konsonantenablösung „am / beim / auf’m Ohlberg“. So ist seit der Mitte des 17. Jahrhunderts vom „Ohleberg“ oder „Oelberg“ die Rede (und die Schreibweise Oel wurde im Sinne des Dehnungs-Es wie Ohl gesprochen). Doch nach und nach änderte sich das und aus dem Dehnungs-E wurde ein Umlaut.


Bildnachweis (attribution, via Wikimedia Commons): 1 by Kliojünger; 2 by Tohma (talk) / Loreley007; 3,4 by tohma [CC-BY-SA-3.0]

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