Rund um Braunfels-Tiefenbach (Taunus)


Erstellt von: RS
Streckenlänge: 10 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 29 Min.
Höhenmeter ca. ↑247m  ↓247m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Entlang der Lahn und über die Höhen des Taunus mit tollen Fernblicken führt diese Wanderung, mit Start und Ziel Tiefenbach bei Braunfels, über eine Länge von etwa 10km.

Vom Parkplatz an der Mehrzweckhalle in Tiefenbach im Oberer Hellweg wandert man zunächst ein kurzes Stück aufwärts durch Tiefenbach in westliche Richtung und weiter hinab ins Lahntal.

Bereits wenige Meter nachdem der Ort verlassen wurde, hat man schon die ersten schönen Aussichten hinab ins Lahntal und auf die Höhen des Westerwaldes auf der gegenüberliegenden Lahnseite. Für einige Kilometer geht es nun in einigem Abstand zur Lahn fast eben weiter und das immer mit schönen Blicken über das Lahntal nach Norden.

Am nördlichsten Punkt wird die Bundesstraße überquert und in südöstlicher Richtung wandert man dann aufwärts über freies Feld und, nach einem letzten Blick über das Lahntal, hinein in den Wald. Der höchste Punkt der Wanderung ist nun erreicht, und so führt der Weg dann immer leicht abwärts durch den Wald und vorbei an der stillgelegten Roteisensteingrube Maria.

Über einen kurzen Schlenker südlich von Tiefenbach geht es nun nochmals leicht bergauf, mit Blick zum Feldberg, in Richtung Ortsrand von Tiefenbach und weiter durch den Ort zum Parkplatz.

Tiefenbach liegt in den nördlichen Ausläufern des Taunus, nordwestlich der Kernstadt von Braunfels und unweit des Lahntals. In der Tiefenbacher Gemarkung entspringt der Lindelbach, der das Dorf verrohrt durchfließt und nordwestlich, unweit der Siedlungsgrenze in die Lahn mündet. Die nächste größere Stadt ist Wetzlar, die etwa 14 Kilometer entfernt liegt. Tiefenbach wurde erstmals im Jahr 1245 urkundlich erwähnt, als Graf Heinrich I. von Solms von dem Adligen Volpert von Gemünden dessen Güter im Ort kauft. Während des Dreißigjährigen Krieges wird der Ort sowohl von spanischen (1621) und kaiserlichen (1622), als auch (1634) von schwedischen Truppen überfallen, die Bewohner werden ausgeraubt. Gegen Ende des Dreißigjährigen Krieges war die Ortschaft schließlich nicht mehr bewohnt, da die Einwohner nach Braunfels geflohen waren.

Aufgezeichnet wurde diese Wanderung von Wanderführer Rudolf Strauch (RS) aus Müschenbach.

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