Ruhrhöhenweg: Die besten Tipps und schönsten Plätze

Der Ruhrhöhenweg ist einer der bekanntesten Fernwanderwege in Nordrhein-Westfalen. Seine Mission ist klar: Folge der Ruhr, von der Quelle in Winterberg bis zur Mündung in Duisburg. Der Ruhrhöhenweg braucht dafür 242 Kilometer.

Aufgeteilt sind diese 242 Kilometer in zehn stramme Tagesetappen. Sie verbinden das Rothaargebirge mit dem Rheintal und eröffnen dabei viele Facetten, die das Ruhrtal so einzigartig machen. Aber: Wer die Zeit nicht investieren möchte und trotzdem Ruhr-Feeling erster Güter mitnehmen möchte, der sollte wenigstens diese vier Highlights am Ruhrhöhenweg kennen.

1. Von der Ruhr-Quelle nach Olsberg

Die Ruhr entspringt am Ruhrkopf (696m) und fließt dann erstmal nach Norden. Das macht sie bis Olsberg – hier ändert sie dann die Richtung auf Westen. Die Startetappe des Ruhrhöhenwegs leitet von der Ruhr-Quelle durchs obere Ruhrtal bis Olsberg, das einzige Kneipp-Heilbad an der Ruhr.

2. Die Königsetappe auf dem Ruhrhöhenweg

Die vermutlich spannendste und anstrengendste Tagestour auf dem Ruhrhöhenweg ist Etappe 6. Sie verbindet das Sauerland mit dem Ruhrgebiet. Von Iserlohn geht es über die Ruhrsteihänge in Dortmund nach Herdecke. Auf der Etappe kommt man dabei auch am eindrucksvollen Kaiser-Wilhelm-Denkmal an der Ruine der Hohensyburg vorbei.

3. Hier fing alles an: Die Keimzelle des Kohlebergbaus im Pott

Die siebte Tagesetappe des Ruhrhöhenwegs führt uns hinein ins Muttental. Hier soll es im 16. Jahrhundert angefangen haben: das Graben nach Kohle im links und vor allem rechts der Ruhr. Vorher wandern wir oberhalb des Harkortsees zum Hohenstein in Witten, einer rund 100m hohen schroffen Felswand oberhalb des Ruhrtals.

4. Wo die Stahlbarone regierten

Auch das gibt es nicht oft: Ein Fernwanderweg verbringt eine gesamte Tagesetappe in einer Stadt. Der Ruhrhöhenweg macht es so mit Essen. Kein Wunder, sammeln sich doch hier wichtige Stationen, z.B. die Villa Hügel, wo einst die Stahlbarone der Krupp-Werke residierten. Der Baldeneysee und die Folkwang-Universität im Gebäude des ehemaligen Klosters Werden, Oefter Tal und Schellenberger Wald liegen ebenfalls entlang des Wegs der neunten Ruhrhöhenweg-Etappe.

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