Rodalber Felsenweg (Naturpark Pfälzerwald)


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 45 km
Gehzeit o. Pause: 14 Std. 1 Min.
Höhenmeter ca. ↑2470m  ↓2470m
Vor Ort ist der Rodalber Felsenweg mit einem F markiert

Auf diesem abwechslungsreichen Rundwanderweg im Herzen des Pfälzerwalds erwarten uns die für diese Region so typischen Felsformationen. Eindrucksvolle Höhlen, herrliche Mischwälder und sagenhafte Ausblicke runden das perfekte Naturerlebnis ab.

Der Naturpark Pfälzerwald bildet das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands. Zahlreiche Qualitätswanderwege laden dazu ein, die vielseitige Region mit ihren Wäldern und Tälern, ihren bizarren Sandsteinformationen und den vielen kulturellen Höhepunkten zu entdecken. Einer davon ist der Rodalber Felsenweg.

Rodalber Felsenweg Wegbeschreibung

Der Rodalber Felsenweg ist ein Rundwanderweg, der in beliebiger Richtung gewandert werden kann. Er startet am Wanderbahnhof Rodalben und führt direkt zum ersten Felsmassiv Alte Burg, von dem wir einen wunderbaren Blick auf Rodalben werfen können, ehe wir den Weg fortsetzen.

Wir passieren den Hettersbachfelsen und wandern bergab zur Horbergsiedlung. Nachdem wir die Apostelmühle, den Mühlkopf, den Zigeunerfelsen, den Maibrunnenfelsen und den Kanzelfelsen hinter uns gelassen haben, geht es steil bergauf. Die Mühen werden mit einer fantastischen Aussicht auf die umliegende Landschaft und die imposanten Felsgebilde belohnt.

Nun geht es weiter vorbei am Schweinefelsen. Nachdem wir das Lindersbachtal umrundet haben, gelangen wir zum Hilschberghaus des Pfälzerwaldvereins, das uns zur gemütlichen Einkehr und Stärkung einlädt.

Bevor wir den Weg fortsetzen, lohnt sich ein kleiner Abstecher zum Saufelsen. Danach geht es weiter vorbei am Rappenkopffelsen in das Clauser Tal, wo wir den Kuhfelsen erreichen. Das folgende Wegstück ist landschaftlich herrlich anzusehen. Durch Wiesen und Felder gelangen wir an das Ufer der Rodalbe. Von dort aus führt uns der Weg hinauf auf den Hohen Kopf.

‚Wir passieren den Karl-May-Felsen und wandern weiter zum Geißbühl. Von hier aus ist es nicht mehr weit zum Bärenfelsen und der Bärenhöhle, der größten Buntsandsteinhöhle der Pfalz. Besonders schön anzusehen ist die hierin entspringende kleine Quelle, die sich in einem kleinen Wasserfall ins Tal ergießt. Sehenswert ist die Sandstein-Bärenskulptur des Künstlers Stephan Möller, die den besonderen Ort markiert.

Auf dem letzten Teil der Wanderung führt uns der Weg zu dem mächtigen Bruderfelsen, der hoch über Rodalben thront und als Wahrzeichen der Stadt gilt. Nun erwartet uns nur noch ein kleiner Abstieg, und das Ziel der Wanderung ist erreicht. In Rodalben lässt es sich gemütlich einkehren, so dass sich die vielen herrlichen Eindrücke in Ruhe setzen können.

Bildnachweis: Von Kuntz-Verlag [CC BY-SA 3.0 de] via Wikimedia Commons

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