Osteinscher Weg: Niederwalddenkmal, Rossel, Zauberhöhle, Jagdschloss (Rüdesheim)


Erstellt von: garmini
Streckenlänge: 5 km
Gehzeit o. Pause: 1 Stunde 13 Min.
Höchster Punkt: 354 m
Tiefster Punkt: 279 m
Wegweiser Osteinscher Weg im Niederwald bei Rüdesheim

Gutsausschank Rauenthaler Berg im Weingut Werner
Gutsausschank Rauenthaler Berg im Weingut Werner

Manchmal reichen schon wenige Kilometer Wegstrecke, um gleich eine ganze Handvoll Sehenswürdigkeiten zu erkunden. So ist es auch der Fall auf dieser als Osteinscher Weg ausgewiesenen Runde. Die als Sonntagsspaziergang konzipierte Strecke führt auf gut begehbaren Wegen durch den Landschaftspark Niederwald und ist durchgehend ausgeschildert. Zusätzlich finden sich alle paar Meter Informationstafeln und Ruhebänke am Wegesrand.

Der Name „Osteinscher Weg“ geht übrigens zurück auf den Planer und Erbauer des Niederwald Landschaftsparks, Johann Friedrich Karl Maximilian von Ostein. Gestartet wird die Runde am besten vom Jagdschloss Niederwald, die Parkplätze am Niederwalddenkmal sind nämlich kostenpflichtig.

Vom Parkplatz geht es hinein in den Wald und dann auf direktem Kurs zur Zauberhöhle. Wer mit den Kleinen unterwegs ist, wird hier für ein paar Minuten „festhängen“, dann geht es weiter geradeaus und zusammen mit dem Rheinsteig bis zum Aussichtspunkt Rittersaal mit erstem grandiosem Blick ins Rheintal.

Nach wenigen Metern erreichen wir dann die Ruine der Rossel. Die künstliche Ruine lies Graf Karl Maximilian von Ostein um 1774 im Zuge des Umbaus zum Landschaftspark für seine Gäste erbauen. Heute passt die Rossel perfekt ins Landschaftsbild, liegt doch mit der Burgruine Ehrenfels eine echte Ruine in direkter Nachbarschaft.

Bereits wenige Meter hinter der Ruine wartet dann der Aussichtspunkt Naheblick auf Besuch. Hier ist der Name Programm und wir genießen einen tollen Blick auf die Nahemündung und das Rheintal inklusive Binger Mäuseturm.

Vorbei an weiteren Informationssäulen und einer Eremitage am Wegesrand wandern wir nun zum unbestrittenen Höhepunkt der Runde, dem Niederwalddenkmal. Die Besuchermassen zeigen, das Niederwalddenkmal ist ein sehr beliebtes Ausflugsziel am Rhein bei Rüdesheim. Lässt man das Historische einmal außen vor, muss man auch wirklich den Hut ziehen, einfach monumental und beeindruckend anzusehen. Dazu der weite Blick über den Rhein und Rheingau, wunderschön.

Gleich hinter dem Niederwalddenkmal wartet dann der Ostein Tempel auf einen Kurzbesuch. Bei schönem Wetter ist es hier auch gerne einmal richtig, richtig voll und wir sind froh, bald den Rummel hinter uns zu lassen. Dazu wandern wir für ein paar Schritte entlang der oberhalb verlaufenden Landstraße und bald geht es hinein in den Wald. Schon nach wenigen Schritten kehrt wieder Ruhe ein und wir folgen dem Weg in nördlicher Richtung bis zur Sandallee, auch als Große Allee bekannt.

Hier geht es dann nach links und der Allee folgend schnurstracks gerade aus und zurück zum Jagdschloss Niederwald, wo sich die Runde wieder schließt. Bei Trockenheit ist dieser Spaziergang auch mit feinen Sonntagsschuhen zu begehen, bei Nässe sollte das Schuhwerk aber besser etwas robuster ausfallen.

IVW
Video zur Wanderung
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