Nomborn

Gasthof Zum LahntalGasthof Zum Lahntal

Nomborn liegt im Unterlauf des Eisenbachtals. Der Eisenbach entspringt am Gangolfusbrunnen bei Meudt und mündet bei Montabaur-Reckenthal in den Gelbach. Der Ort Nomborn liegt direkt am Südhang des Hausbergs Bornkasten.

Hier am Bornkasten (320m) finden sich noch heute Reste eine Ringwallanlage, die wahrscheinlich aus der Hunsrück-Eifel-Zeit datiert – also etwa 500 v.Chr. Auch das Vorhandensein einer Quelle deutet auf die lange Besiedlungsgeschichte im unteren Eisenbachtal hin. Auf dem Gipfel des Bornkastens findet sich die kleine St. Anna Kapelle.

In Nomborn selbst fällt der Blick auf die Filialkirche St. Kilian. Der Bauanfänge der Kirche liegen um 1150. Aus dieser Zeit stammen möglicherweise auch die Linden, die vor der Kirche mit abgeschnittenen Kronen ineinander wachsen und so seit Jahrhunderten ein dichtes Dach über dem darunter stehenden Kreuzbild bilden. Im Kirchturm schlägt ein Glocke, die wahrscheinlich um 1299 gegossen wurde und damit zu den ältesten Kirchglocken im Westerwald zählen dürfte.

Einige kurze Rundwanderungen ins Eisenbachtal sind ab dem Wanderparkplatz Kaisereiche ausgeschildert. Der als N2 markierte Weg führt z.B. zum Aussiedlerhof Marienhof mit gutem Rundblick bis zur Montabaurer Höhe. Der N3 führt in einer 3km langen Schlaufe um den Bornkasten, von dem man ebenfalls eine schöne Aussicht aufs Umland hat.

Den Wanderparkplatz erreicht man über die Mühlenstraße, die zur Studentenmühle und zur Freimühle im Eisenbachtal führen. Die Mühlen am Eisenbach blicken auf eine jahrhundertelange Geschichte zurück. Bereits 1338 wird in einer Chronik von einer Mühle unterhalb von Nomborn berichtet.