Niederweis

Niederweis liegt östlich des Ferschweiler Plateaus im Nimstal. Die Bundesstraße B 257 verbindet Niederweis mit Echternach und Irrel im Südwesten und Bitburg im Nordosten. Blickfang in Niederweis ist das barocke Schloss Niederweis, das heute gastronomisch genutzt wird.

Schloss Niederweis war der Landsitz der Barone von der Heyden. Erbaut wurde Schloss Niederweis im 18.Jahrhundert. Es wurde zweigeschossig aus Bruchstein gemauert, verputzt und mit einem Mansarddach versehen. Die Freitreppe führt zu einem Rundbogenportal über dem auf einem Schlussstein das Baujahr 1751 zu sehen ist. Der Bau mit ockergelb abgesetzten Steinen und zwei Flügeln besitzt auf dem Areal eine große Scheune, langgestreckte Pferdeställe und einen Schlossgarten.

Gleich benachbart zum Schloss Niederweis liegt die katholische Filialkirche St. Johannes Evangelist mit einem romanischen ehemaligen Chorturm. Jener stammt aus dem Bau einer Kapelle im 12. Jahrhundert. Die Kapelle wurde bis auf den Turm niedergelegt und es erfolgte 1846 der Bau eines größeren Gotteshauses im Stil der Neugotik. Im Kern wohl auch mittelalterlich ist die Friedhofsmauer.