Mausbach (Stolberg)

Der Stolberger Stadtteil Mausbach hat seinen Namen vom gleichnamigen Bach, der am Ortsrand entspringt und dem Vichtbach bei Vicht zufließt. Zu Mausbach zählen die Ortsteile Diepenlinchen nördlich, das bei Segelfliegern durch das Segelfluggelände Stolberg-Diepenlinchen bekannt ist. Östlich ist Krewinkel mit der Barbarakapelle. Südöstlich findet sich Fleuth nahe des Naturschutzgebiets Horstbend-Mausbachquelle.

Das Naturschutzgebiet Horstbend-Mausbachquelle liegt am Südostrand von Mausbach. Rund um die Quelle erstreckt sich ein kleines Feuchtgebiet mit der typischen Quell-, Sumpf-, Nass-, Feucht- und Grünlandvegetation. Die hier gefundene Pflanzenlandschaft ist teilweise äußerst selten und streng an den Standort gebunden.

Sehenswert in Mausbach ist u.a. der Mausbacher Hof. Den ließ um das Jahr 1000 die Abtei Kornelimünster errichten. Nach der Zerstörung im dem 17. Jahrhundert, erfolgte 1730 ein Neubau.

Zwischen Mausbach und Oberstolberg im Vichtbachtal liegt der Kupferhof Bernhardshammer, rechts der Zweifaller Straße in Richtung Nachtigällchen mit dem Gasthof. 1564 wurde der Bernhardshammer von Bernhard Mondenschein als Eisenhammer erbaut und zu Beginn des 17. Jahrhunderts zum Kupferhammer umgerüstet. Der Kleinbernhardshammer liegt nördlich vom Großbernhardshammer. Letzteres Gebäude wurde 1723 durch einen aus der Familie Schleicher als Herrenhaus errichtet, der ab dem Zeitraum den Hammer betrieb.