Malerweg Etappe 5 von der Neumannmühle über den Großen Winterberg nach Schmilka


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 13 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 47 Min.
Höhenmeter ca. ↑567m  ↓632m
Malerweg durchs Elbsandsteingebirge (Sächsische Schweiz)

Wir beginnen die heutige Tagestour auf dem Malerweg an der Neumannmühle im Kirnitzschtal. Der Malerweg begleitet die Kirnitzsch ein Stück flussaufwärts zur Buschmühle. Die im 16. Jahrhundert erstmals genannte Buschmühle besitzt seit dem 19. Jahrhundert das Schankrecht und verköstigt heute Wanderer, die das Elbsandsteingebirge erkunden wollen.

An der nächsten Straßenkreuzung halten wir uns links und wandern Richtung Arnstein (330m), bleiben dann aber unterhalb der Höhenlage und wandern Richtung Kleinsteinwand, bevor wir am Sturmbauers Eck wieder auf die Staatsstraße S 165 und das Saupsdorfer Bachtal treffen.

Wir bleiben ein wenig an der Straße, bis wir kurz vor der Räumichtmühle nach rechts in die Mühlschlüchte abbiegen. Es geht jetzt auf schmalem Pfad hinauf zum Kleinen Pohlshorn (417m) und weiter zum Großen Pohlshorn (379m). Hier wechseln wir auf den Dreisteigensteig, der uns zum Zeughaus leitet.

Das Zeughaus ist ein altes, um 1870 gebautes Forsthaus im Großen Zschand, einem Trockental, das sich von der Neumannmühle über 6km bis hinein nach Böhmen zieht. Später entwickelte sich eine zunehmende Gastbewirtung, als ab 1900 zunehmend Touristen das Elbsandsteingebirge besuchten. Seit 2012 ist auch der Teich am Zeughaus wieder hergerichtet und eine Infostelle des Nationalparks Sächsische Schweiz gibt Einblicke in die Natur des Sandsteingebirges.

Wir wandern weiter und folgen nun dem Roßsteig Richtung Goldstein und weiter zum Katzstein, wo wir auf den Fremdenweg einbiegen und auf diesem zum Großen Winterberg (556m) wandern. Der Große Winterberg ist der fünfthöchste Gipfel im Elbsandsteingebirge. Lange Jahre konnte man sich hier in einer Bergwirtschaft stärken und vom zugehörigen Aussichtsturm Winterberg einen weiten Blick genießen. Doch seit 2017 ist die Bergwirtschaft geschlossen.

Von der Höhe hinab ins Tal: Der Malerweg nimmt uns nun mit hinunter ins Elbetal, wo wir den Grenzort Schmilka erreichen. Schmucke Fachwerkhäuser charakterisieren den Ort und auch eine schön hergerichtete Mühle gibt, die Schmilk’sche Mühle, die nach historischen Bildern 2007 wieder in ihr historisches Aussehen umgebaut wurde.

Bildnachweis: Von Bybbisch94, Christian Gebhardt [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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