Lorenzsteine im Großen Zschand: Schöne Rundwanderung ab der Buschmühle


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 10 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 48 Min.
Höhenmeter ca. ↑418m  ↓418m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Bei der Buschmühle starten wir in eine südlich der Kirnitzsch liegende Runde im Nationalpark Sächsische Schweiz. Nicht ganz 3km werden wir auf dem Rückweg entspannt am Ufer der Kirnitzsch wandern. Die Buschmühle aus dem 16. Jahrhundert wurde bis 1992 als letzte Mahlmühle im Kirnitzschtal betrieben. Wir haben Gelegenheit, uns hier vor der Runde zu stärken.

Wir biegen in den Weg Hohfelds Graben, der uns über die Lichtung Buschmüllers Räumicht bringt. Über die Wege Kanschlüchte und Zschandstraße gelangen wir in den Beritt namens Schneeloch mit der Zschandhöhle. Der Große Zschand ist das längste Trockental in der Sächsischen Schweiz, liegt zwischen Neumannmühle und der Böhmischen Schweiz. Hier gibt es keine durchgehende Wasserführung, aber es gab schon immer Handelsverbindungen zwischen den Ländern.

Hier verläuft auch als ein Lehrpfad der Alte Flößersteig. Wir biegen zwischen den Arealen Schneeloch und Slavenloch ins Reibetöpfel ein mit dem Ziel aufwärts zu den Lorenzsteinen. Da gibt es den Großen Lorenzstein (375m) und den Kleinen Lorenzstein. Ein Hinweis auf die Beliebtheit des Felsengetümmels bei Kletterern sind die Übernachtungsstellen, genannt Boofen. Ein Felsen heißt Lorenzsteinnadel, etwas entfernt davon ist das Rabentürmchen. Wir nehmen den Lorenzweg und Brückengrund, kommen zum Kleinen Zschand und in die Ferkelschlüchte.

Durch die Ferkelschlüchte wandern wir jetzt bergauf. Von 245m auf 390m in 1,35km. Dann sind wir an einer Flanke vom Hausberg (396m). Die alte Straße leitet uns wieder hinab in einen Kirnitzschbogen. Wir freuen uns schon auf den Flößerweg entlang der Kirnitzsch durch das hübsche Tal.

Wir kommen an einem Sägewerk vorbei und der Neumannmühle. Als Technisches Denkmal kann man sie besichtigen. Einst wurde in der Sägemühle, mit einem über 400 Jahre alten Ein-Blatt-Sägegatter, auch Holzschliff produziert zur Papierherstellung. Wie das ging und was man brauchte, kann man sich dort ansehen, denn die Zeit steht in diesem Teil auf 1871. Benachbart ist eine Gastronomie. Bei der Neumannmühle startet die 5. Etappe des Malerwegs.

Bildnachweis: Von Bernhard82 [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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