Malerweg Etappe 4 von Altendorf über die Schrammsteine zur Neumannmühle


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 18 km
Gehzeit o. Pause: 4 Std. 49 Min.
Höhenmeter ca. ↑640m  ↓681m
Malerweg durchs Elbsandsteingebirge (Sächsische Schweiz)

Der Malerweg startet zur vierten Tagesetappe in Altendorf, keine vier Kilometer nordöstlich von Bad Schandau. Wir spazieren durch den Ort und kommen ins Altendorfer Bachtal, dem wir nun folgen.

Der Weg vom Altendorfer Bach zur Kirnitzsch wurde in den 1930er Jahren durch Stahlstufen begehbar gemacht. Dieser Abschnitt ist auch als Dorfbachklamm bekannt. Wir steigen durch die Dorfbachklamm hinab ins Kirnitzschtal.

Auf dem Flößersteig folgen wir der Kirnitzsch, einem 45km langen Nebenfluss der Elbe, aufwärts zur Ostrauer Mühle, wo heute ein Campingplatz ein gutes Startquartier für Wanderer bietet.

Wir wandern nun südwärts, kommen über den Steinbrecherweg zum Liebentor, wandern auf den Bauweg und weiter auf den Elbleitenweg zu den Schrammsteinen. Die Schrammsteine sind eine langgestreckte, stark zerklüftete Felsgruppe. Im Norden werden sie durch das Kirnitzschtal und die Hohe Liebe, im Süden vom Elbtal und im Osten von den Affensteinen begrenzt. Wir passieren das imposante Schrammtor und wandern auf dem Schrammsteinweg bis zum Jägersteig.

Der Jägersteig-Aufstieg führt uns über Eisenleitern zum Schrammsteingratweg und zur bekannten Schrammsteinaussicht. Wir wandern weiter unterhalb der Schrammsteine zur Breiten Kluft, zum Promenadenturm, zur Affenwand und schließlich zum Kleinen Dom.

Dann geht es auf dem Sandlochweg zum Zeughausweg und weiter zum Unteren Affensteinweg. Dem folgen wir zum Vorderen Heideweg, in den wir links zum Dietrichsgrund abbiegen. Am Ende des Dietrichsgrunds sind wir wieder an der Kirnitzsch.

Wir begleiten die Kirnitzsch aufwärts zum Lichtenhainer Wasserfall. Der ursprünglich natürliche kleine Wasserfall des Lichtenhainer Dorfbachs wurde bereits 1830 zur Steigerung seiner touristischen Attraktivität über einen kurzen Hangkanal etwas erhöht und durch ein aufziehbares Stauwehr mit schwallartigem Abfluss inszeniert. Damit wurde Lichtenhainer Wasserfall im 19. Jahrhundert zu einem der „hot spots“ in der Sächsischen Schweiz. Auch heute noch wird jede halbe Stunde das Wehr geöffnet und strömt erst langsam, dann gewaltig den Hang hinunter.

Hinter dem Lichtenhainer Wasserfall verlässt der Malerweg wieder die Straße und leitet hinein ins Grün und zum Kuhstall, nach dem Prebischtor das zweitgrößte Felsentor im Elbsandsteingebirge. Der Kuhstall ist ein viel besuchtes Ausflugsziel im Elbsandsteingebirge. Von der Aussichtsterrasse südlich des Felsentors sind die Kletterfelsen der Hinteren Sächsischen Schweiz in einem weiten Panorama sichtbar. Oberhalb des Kuhstalls befinden sich die über die schmale Himmelsleiter zu erreichenden Reste einer früheren Burganlage.

Vom Kuhstall aus wandern wir nun auf dem Haussteig zur Ferkelschlüchte und wieder zurück ins Kirnitzschtal. Dem folgen bis zur Neumannmühle, die seit dem 16. Jahrhundert bekannt ist. Die Mühle ist heute ein technisches Denkmal und zeigt die auf 1870 datierte Einrichtung, mit der man eine Holzschleiferei betrieb.

Bildnachweis: Von Jörg Hempel [CC BY-SA 3.0 de] via Wikimedia Commons

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