Klippenwanderung von Schierke zum Ahrensklint, zur Landmannsklippe und zum Trudenstein


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 21 km
Gehzeit o. Pause: 5 Std. 13 Min.
Höhenmeter ca. ↑558m  ↓558m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Unterhalb des Brockengipfels (1.141m) liegt der Wernigeroder Stadtteil Schierke. 1898 wurde Schierke an die Brockenbahn angebunden und erhielt den schmückenden Namen St. Moritz des Nordens, wo der Adel gerne Zeit in schicken Unterkünften verbachte.

An denen schicken Immobilien nagte der Zahn der Zeit, was zum späteren Untertitel: „Kurort der Werktätigen“ im „Neuen Deutschland“ führte. Seit der Wende wird Schierke aufgehübscht. Unsere klippenvolle Rundwanderung startet am Bahnhof in Schierke und führt uns zu klangvollen Klippen wie Ahrensklint, Zeterklippe, Landmannsklippe, Höllenklippe, Hohnekopf, Bärenklippe und zum Trudenstein.

Vom Bahnhof Schierke aus geht es am großen Feuerstein vorbei, der rechts des Weges liegt. An der Wormke stoßen wir auf den Glashüttenweg, in den wir links einbiegen. Die Wormke ist ein Zufluss der Kalten Bode. Wir gehen ihrer Quelle entgegen und kommen am Teich am Jakobsbruch vorbei.

Bei der Försterhütte verlassen wir kurz den Glashüttenweg, um über den Pfarrstieg den Ahrensklint (822m) zu besuchen. Die markante Granitklippe zeigt die hier typische „Wollsackverwitterung“. Über Eisenleitern erklimmt man den Felsen und hat prima Aussichten in südliche und westliche Richtung. Vom Ahrensklint mit einer Stempelstelle der Harzer Wandernadel können wir dann wieder auf den Glashüttenweg stoßen.

Vom Glashüttenweg dem aus biegen wir in den Kapellenweg ein und gelangen zu der Kapellenklippe und zum Brockenkinder (933m). Das sind kleinere Grantifelsen. Danach gehen wir den „Roter Punktweg“ und den Weißtannenheiweg und biegen in die Sohlwinkelstraße. Zur „Große Zeterklippe“ könnten wir in einer kleinen Schleife einen Abstecher machen, besonders dann, wenn wir auf Stempeljagd sind. Auch die Mittlere Zeterklippe liegt nahe unserer Runde.

An der Schutzhütte Tatternstoß macht die Sohlwinkelstraße dem Namen Ehre und eine Biege. Wir stoßen etwas später auf den Forstmeister-Sietz-Weg und kommen zum Kreuzungspunkt Molkenhausstern (auf 733m, mit Stempelstelle der Harzer Wandernadel). 

Über den Victor-von-Scheffel-Weg nähern wir uns der Hölle über den Höllenstieg. Die nächsten Wege haben auch interessante Namen wie Blumentopfweg, Oberer Brückenstieg, Treppenstieg und dann kommen wir zur Landmannsklippe (805m). Dort oben angekommen findet sich sogar ein Gipfelbuch, ebenso auf der folgenden Höllenklippe. Hier ist nochmal besondere Kletterkunst gefragt.

Weitere Klippen sind die Grenzklippe (886m), die Leistenklippe (901m), wo wir einen Abstecher hin machen müssten, der Hohnekopf und die Bärenklippen liegen dann wieder näher am Weg. Dann kommen wir zum Trudenstein am Glashüttenweg. Der Aussichtspunkt ist über Leitern am Felsen zu erreichen. Der Glashüttenweg führt uns zum Kreuzungspunkt Spinne und über den Ackerweg sowie den Bahnparallelweg kommen wir zum Bahnhof Schierke zurück.

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