Kleiner Brettener Südweg (Wanderdreiklang Bretten)


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 11 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 42 Min.
Höhenmeter ca. ↑274m  ↓274m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Die Melanchthonstadt Bretten ist einer der Gastgeber der sogenannten Wanderdreiklänge im Naturpark Stromberg-Heuchelberg. Rundumher gibt es eine herrliche, fast ursprüngliche Naturlandschaft zu entdecken. Der Naturpark Stromberg-Heuchelberg ist ein vielseitiges beliebtes Wandergebiet.

60 Rundwanderwege bilden im Naturpark Stromberg-Heuchelberg ein Wegenetz mit insgesamt mehr als 400 Kilometern. Als „Wanderdreiklang“ werden immer drei Wanderwege bezeichnet, die an jeweils einem Ausgangspunkt starten. Der Wanderer kann an jedem Wanderparkplatz entscheiden, ob er eine moderate Halbtagestour absolvieren möchte, sich für einen mittleren Wanderweg entscheidet oder doch die jeweils längste Wegstrecke mit rund 20 Kilometern in einer Tagestour in Angriff nehmen will.

Der Dreiklang Bretten erstreckt sich rund um die Melanchthonstadt Bretten im schönen Kraichgau, welches am Rand des Naturparks gelegen ist. Der Kleine Brettener Südweg umfasst eine Länge von 11,6 Kilometern.

Kleiner Brettener Südweg Wegbeschreibung

Wir beginnen unsere Wanderung am Wanderparkplatz Bretten, welcher direkt am bekannten Brettener Tierpark liegt. Von hier aus folgen wir der orangefarbenen Markierung, wobei uns der Weg bei diesem Dreiklangsweg vorwiegend durch eine malerische, ruhige Landschaft führt. Wir wandern durch stille Wälder, die uns Raum geben, die Seele baumeln zu lassen. Weite Landschaften, die sich zwischendurch eröffnen, bieten Gelegenheit, den Blick über das herrliche Panorama schweifen zu lassen. Bei schönem Wetter reicht unser Blick bis in die Pfalz und den nahe gelegenen Odenwald.

Weiter geht es westlich vorbei am Brettener Ortsteil Ruit. Wir wandern über den Altenberg auf die Hochfläche, wo der Aussichtsturm Ruit ein echtes Highlight darstellt. Von hier aus können wir den hübschen historischen Ort sowie die umliegende malerische Landschaft überblicken.

Nachdem wir den Stromberg überquert haben, folgen wir dem Weg weiter durch das bezaubernde Burgwäldle und stoßen hier auf die Überreste der Gaugrafenburg. Von der ehemaligen Burganlage sind noch der Stumpf des Bergfrieds und Wallreste erhalten.

Ein letztes kurzes Wegstück führt uns zurück zum Ausgangspunkt. Nun können wir die Gelegenheit nutzen, dem Tierpark Bretten, welches den größten Streichelzoo Deutschlands darstellt, oder dem Kletterwald mit seinen aufregenden Seilrutschen einen Besuch abzustatten, ehe wir den Tag beschließen.

Bildnachweis: Von Augenstein [CC BY-SA] via Wikimedia Commons

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