Klüttenweg (Naturpark Rheinland)


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 17 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 41 Min.
Höhenmeter ca. ↑161m  ↓161m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Der Klüttenweg führt uns in den südlichen Teil der Ville, eines Höhenzugs, der sich links des Rheins zwischen Köln und Bonn erstreckt. Die Landschaft ist stark durch den Bergbau geprägt: Das Rheinische Braunkohlerevier gilt als größtes Braunkohlerevier Europas.

Wir beginnen die Rundwanderung am Wanderparkplatz Schnacker Jagdweg, der an der Phantasialandstraße liegt (unweit der Abfahrt Brühl-Süd der Autobahn A 553). Vom Wanderparkplatz aus wandern wir zunächst in einem zackigen Bogen hinauf zum Birkhof, der im 19. Jahrhundert errichtet wurde und sich heute im Besitz des Reit-und Fahrvereins Birkhof-Ville befindet.

Wir laufen vor bis zur neugotischen Birkhofkapelle, ein Backsteinbau von 1912, und halten uns hier rechts zum knapp 5ha großen Lucretiasee. Das Gebiet rund um den Lucretiasee ist als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen.

Direkt benachbart ruht der 22ha große Berggeistsee. Wie der Lucretiasee entstand der Berggeistsee in den 1930er Jahre als Überbleibsel des Kohleabbaus. Der Klüttenweg führt entlang des nördlichen Ufers des Berggeistsees.

Wenn der Berggeistsee hinter uns liegt, befinden wir uns auf dem historischen Klüttenweg – einem Weg, auf dem die Klütten genannten Braunkohlebriketts abtransportiert wurden. Wir begleiten den historischen Klüttenweg bis kurz vor die Bebauung des Bornheimer Stadtteils Merten.

Es geht nach links und bald treffen wir auf den Mertener Pfad, dem wir Richtung Gut Londorf folgen und dann wieder links abbiegen und in einer großen Schlaufe Richtung Schutzhütte Siebenwege wandern.

An den Siebenwegen (eigentlich sind es nur sechs, der siebte muss abhandengekommen sein) machen wir einen scharfen Linksknick und wandern nun südwärts Richtung Swisterberg, einer Ortslage von Weilerswist. Hier steht der Swister Turm, der vermutlich aus dem 11. Jahrhundert stammt. Der Swister Turm gehörte einst zu einer Wallfahrtskirche, die aber im 19. Jahrhundert abgerissen wurde.

Von Swisterberg geht es nun auf dem Klüttenweg erst parallel zur Bahnstrecke, dann an der Autobahn entlang bis kurz hinter den Autobahnparkplatz Am alten Hau. Dann halten wir uns rechts und wandern durch den Wald zur Phantasialandstraße und auf dieser zurück zum Wanderparkplatz Schnacker Jagdweg.

Bildnachweis: By Michielverbeek [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons

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