Kalltalweg (Hürtgenwald)


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 11 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 58 Min.
Höhenmeter ca. ↑437m  ↓437m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Die Kall ist ein 26km langer Zufluss der Rur in der Eifel. Den Unterlauf des Kalltals erkundet der Kalltalweg, der als örtlicher Wanderweg mit der Nummer 25 markiert ist und in Zerkall, an der Mündung der Kall in die Rur, beginnt.

Start des Kalltalwegs ist der Nationalpark-Infopunkt Zerkall in direkter Nachbarschaft des Bahnhofs Zerkall an der Rurtalstrecke von Düren nach Heimbach. Vom Nationalpark-Infopunkt aus folgen wir zunächst der Landstraße L 11 und halten uns dann halblinks in die Gustav-Renker-Straße.

Es geht vorbei an der Papierfabrik Renker & Söhne das Kalltal hinauf (eine kurze Randnotiz: die Papierfabrik im Kalltal produzierte u.a. das Papier, auf dem 1949 die ersten Ausgaben des Grundgesetzes gedruckt wurden. Bis heute ist das Büttenpapier aus Zerkall beliebt und zählt zu den wirtschaftlichen Aushängeschildern der Region).

Man kommt vorbei an einem kleinen Weiher, wechselt hier die Uferseite, wandert vor bis zu einer 90-Grad-Biegung der Kall. Wenn man Glück hat, kann man einige spannende Tierbeobachtungen machen. Z.B. einer Amsel beim Tauchen zuschauen. Amseln sind die einzigen Singvögel, die bis zu einer halben Minute die Luft anhalten können.

Dann wechselt man noch einmal das Ufer und kommt schließlich nach Zweifallshammer. Zweifallshammer ist ein ehemaliges Hüttenwerk. Hier betrieb die Familie Hoesch seit dem 16. Jahrhundert ein Hammerwerk und später einen Hochofen. Vom Zweifallshammer sind ein Teil des Wassergrabens, Stollen, der Hüttenteich und einzelne Gebäude erhalten geblieben. Gelände und Gebäude sind bis heute im Besitz der Familie Hoesch.

Hinter Zweifelshammer geht es noch einmal über die Kall und wir wandern jetzt das Kalltal flussabwärts. Nach einiger Zeit stößt man auf den Wildnis-Trail und geht mit ihm zusammen jetzt entlang der Grenze des Nationalparks Eifel zurück nach Zerkall.

Bildnachweis: Von Einfallslos [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Vgwort