Hochgehflogen: Hohe Warte - Sonnenfels - Eninger Weide


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 14 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 44 Min.
Höhenmeter ca. ↑442m  ↓442m
Hochgehberge: Hochgehflogen Wegzeichen Beschilderung Markierung

Hochgehen werden wir gleich vom Start weg, nämlich auf die Hohe Warte (820m) mit Aussichtsturm. Der Premiumwanderweg Hochgehflogen bietet einige Höhenflüge über die Landschaft der Schwäbischen Alb und Abwechslung mit Streuobstwiesen, Weinbergen, man schaut bis ins Neckartal oder zum Stuttgarter Fernsehturm, oder sieht den Albtrauf nebst Burgruine Hohenneuffen, lustwandelt durch Buchenwald und hebt gedanklich ab bei der Umrundung am Segelfluggelände Roßfeld. Das Motorfluggelände Metzingen ist einige Flügelschläge westlich.

Wir starten beim Gestütshof St. Johann. Durch Wald geht’s aufwärts zur Hohen Warte (820m) am Albsteig. Droben ist der 1923 gebaute Aussichtsturm des Schwäbische Albvereins, zum Gedenken der Toten des Ersten Weltkriegs. Wenn der Turm geöffnet hat, schaut man ins Ermstal sowie ins Albvorland und auch in die Landschaft um Tübingen. Gen Süden lassen sich bei guter Witterung die Alpen blicken.

Hinunter geht’s zum Fohlenhof, den wir queren und nach den Wiesen nach links einbiegen. Mit Waldrand und Weiden zunächst, dann durch den Mischwald wandern wir zum Gelben Fels mit dessen herrlichen Aussichten. Rund 4,8km sind wir bis hierher gegangen und lassen den Blick bis zur Burgruine Hohenneuffen schweifen lassen. Der Gelbe Fels ist auch bei Kletterern beliebt.

Auf dem Weg zur nächsten Aussicht am Sonnenfels kommen wir an einige Felsen vorbei, nicht alle unmittelbar an unserer Route: Gönningers Höhle, Ketterl-Loch, an der Schutzhütte nebst Rast Höllenlochhütte vorbei zu den Höllenlöchern. Die Dettinger Höllenlöcher bieten spannende Einblicke in die Geologie über dem Ermstal und sind als Geotope geschützt. 

Aus der Hölle zum Himmel und auf den Sonnenfels! Den erreichen wir nach rund 6,3km und durch einen alten Buchenbestand. Wir erblicken den Albtrauf bei Bad Urach, die Burgruine Hohenneuffen, schauen zur Teck und zu den Stauferbergen.

Ein softer Weg am Trauf führt uns um das Segelfluggelände Roßfeld zum 786m hohen Olgafels (Geotop). Wir sehen einen Teil des Albtraufs von den Bergen östlich des Ermstals, bis zur Achalm bei Reutlingen sowie auf das Albvorland. Nächster Ausguck bietet sich am Rossfels.

Hochgehflogen wandern wir am Rand des Segelflugareals Roßfeld und an einem Flieger-Ehrenmal vorbei zur Aussicht vom Grünen Fels, den wir nach ca. 9,6km erreichen. Der Grüne Fels ist Geotop und Biotop.

Jetzt wandern wir einen Bogen zum Speicherbecken Pumpspeicherwerk Glems, wo es neben dem Wasser das Wanderheim Eninger Weide gibt und sich ein Wildgehege befindet, Rast- und Grillstellen inbegriffen. Das Pumpspeicherwerk Glems aus den 1960ern erzeugt Strom. Auf dem letzten Stück kommen wir mit Waldbegleitung zum Gestütshof St. Johann zurück.

Bildnachweis: Von Muck [CC BY-SA] via Wikimedia Commons

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