Hinkelsteinweg (Pfalz)


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 41 km
Gehzeit o. Pause: 10 Std. 15 Min.
Höhenmeter ca. ↑1061m  ↓1061m
Hinkelsteinweg Wegzeichen Beschilderung Markierung

Die zweitgrößte Steinkirche der Pfalz, der große Hinkelstein Menhir von Otterberg und die sagenhafte Mehlinger Heide bilden den Höhepunkt einer naturnahen und abwechslungsreichen Wanderung auf dem Hinkelsteinweg.

Der Hinkelsteinweg ist ein Rundwanderweg, der nicht nur die Randbereiche des Biosphären-Reservats Pfälzerwald mit der Wanderregion Donnersberg und dem Pfälzer Höhenweg verbindet, sondern auch einige historische und kulturelle Highlights bereithält. Die herrliche Mehlinger Heide rundet das perfekte Wandererlebnis ab. Als Rundwanderweg kann die Strecke beliebig in beide Richtungen gewandert werden. Es empfiehlt sich, für die insgesamt 43 Kilometer lange Route zwei Etappen einzuplanen.

Wegbeschreibung für eine Wanderung auf dem Hinkelsteinweg

Wir beginnen die Wanderung auf dem Hinkelsteinweg an der Abteikirche in Otterberg. Sie ist nach dem Speyerer Dom die größte Kirche der Pfalz. Durch die herrliche historische Altstadt führt uns der Weg zur Stadtmauer und weiter aus dem Ort heraus in das anschließende Waldgebiet.

Über den Pfifferlingsberg wandern wir hoch zum Götzenwooger Hang. Wir passieren den Streifelberg und gelangen an den Rand der Mehlinger Heide. Sie ist eines der größten Heidegebiete in Süddeutschland und besonders während der Blütezeit einen Besuch wert.

Unser Weg führt uns weiter zur Hohe Rech, von dem wir einen fantastischen Ausblick auf den ehemaligen US-Militärflughafen Sembach genießen. Über Baalborn erreichen wir den Gewässerlehrpfad und gelangen zum interessanten Parfüm-Museum, welches nach der Vorlage des Filmes „Das Parfüm“ errichtet wurde.

Nun folgen wir dem Weg über den Mönchkopf und den Sonnenkopf bis zum malerisch gelegenen Lanzenbrunner Weiher im Otterberger Wald. Durch das Tal des Grafenthaler Baches und vorbei am Husarenbrunnen geht es über den Kahlenberg. Wir stoßen auf einen interessanten Steinbruch, in dem der seltene Leopardensandstein abgebaut wurde.

Nachdem wir die Anhöhe vor Potzbach erklommen haben, erstreckt sich vor uns eine großartige Aussicht auf die umliegende Landschaft. Durch den Wald erreichen wir Höringen. Der folgende Aufstieg ist anstrengend, jedoch lohnend, denn er gewährt uns einen großartigen Blick auf den Donnersberg, den höchsten Berg der Pfalz.

Wir passieren eine Viehlzahl an Grenzsteinen und erreichen den Namensgeber des Wanderwegs, den Menhir von Otterberg, oder einfach nur Hinkelstein genannt. Der mehr als zwei Meter hohe mächtige Monolith markiert bis heute die Grenzen der drei Gemeinden Otterberg, Höringen und Heiligenmoschel. Durch eine abwechslungsreiche Landschaft gelangen wir zurück nach Otterberg, wo unsere Wanderung ihr Ende nimmt.

Bildnachweis: Von _artbird_ [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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