Heilklimaweg Hohemark HM4 (Oberursel)


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 11 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 50 Min.
Höhenmeter ca. ↑337m  ↓337m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Im Naturpark Taunus wandern wir eine Naturrunde durch waldreiche Schutzgebiete, nordöstlich von Königstein im Taunus und nordwestlich von Oberursel. Am Portal Hohemark starten einige Heilklima-Wanderwege. Ist es in Tallage sommertags noch eher warm, lüftet sich dies durch den lichten und luftigen Mischwald aufwärts. Wir starten auf etwas über 300m und gelangen nach ca. 7,4km bis auf 630m bei der Weißen Mauer.

Das Portal Hohemark ist beim Waldparkplatz Hohemark, am Westrand von Oberursel, wo die U-Bahnlinie U3 ihre Endstation hat, am Ende der Hohemarkstraße. Hier steht das Taunus-Informationszentrum in moderner Architektur. Es bietet den Gästen einen schönen Ein- und Überblick in den Naturpark Taunus.

Wir wandern gegen den Uhrzeigersinn und sind überwiegend von Mischwald umgeben. Links ist das Wasserwerk Oberursel, rechterhand mit etwas Abstand fließt der Urselbach. Wir streifen auch die Grenze des FFH-Gebiets Oberurseler Stadtwald und Stierstädter Heide.

Ein Stück wandern wir nah am Urselbach mit dem Unterer Maßbornweg. Der Urselbach hat sein Quellgebiet im Vordertaunus an der Weißen Mauer, plätschert muntere 16km und mündet bei Frankfurt-Heddernheim in die Nidda.

Wir kommen in die Gefilde der Heidetränke. Das Gebiet Heidetränk-Oppidum an den Hängen des Urselbachtals zählt zu den bedeutenden keltischen Siedlungen der La-Tène-Zeit. Es erstreckt sich über 130ha mit Ringwällen über Bergrücken und man erfasste 160 Terrassierungen, sogenannte Wohnpodien.

Vom Unteren- haben wir uns auf den Oberen Maßbornweg gearbeitet und sind in den Dalbesbergweg eingebogen. Von dem geht es in den Neuen Dalbesbergweg und nach rechts in den Pflasterweg. Damit sind wir südlich der 634m Höhe namens Weiße Mauer, die sich im Naturschutzgebiet Altkönig erhebt. Die Weiße Mauer entstand als Quarzit-Feld zur Eiszeit vor ca. 400 Mio. Jahren. Die Gesteinsbrocken entstanden durch Frostsprengung.

Der Altkönig, südwestlich von uns, ist mit 798m der dritthöchste Gipfel im Taunus. Das Naturschutzgebiet Altkönig umfasst rund 205ha. Nach rechts biegen wir in den Wetterhahnweg, von dem nochmal nach rechts wieder ab und wandern den Altenhöfer Weg, landen auf dem Harheim Kalbacher Weg. Sanft und stetig mit Mischwald abwärts kommen wir über den Stuhlbergbach, den wir auch queren.

Bei der Emminghaushütte könnte man rasten, bevor die Wanderung durch das Heilklima per Altkönigweg und Friedländerstraße bei der Klinik Hohe Mark vorbeikommt, um kurz drauf beim Taunus-Informationszentrum am Ziel zu sein.

Bildnachweis: Von Leonhard Lenz [CC BY-SA] via Wikimedia Commons

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