Harzer Baudensteig-Rundweg 1 von Bad Grund zum Albertturm und zur Iberger Tropfsteinhöhle


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 8 km
Gehzeit o. Pause: 2 Stunden 10 Min.
Höchster Punkt: 572 m
Tiefster Punkt: 307 m
Harzer Baudensteig-Rundweg Wegzeichen Markierung Bad Grund Iberger Tropfsteinhöhle

Der Baudensteig ist einer der bekannten Fernwanderwege im Harz und verbindet über sechs Tagesetappen die Bergstadt Bad Grund mit dem Kloster Walkenried. Entlang des Harzer Baudensteigs wurden auch eine Reihe von Baudensteig-Rundwanderwegen angelegt, wobei der erste in Bad Grund startet.

Eine Baude ist die Bezeichnung für einen Berggasthof. Sie waren einst einfache, aus übereinandergelegten Balken bestehende, Schutzhütten für Viehhirten. Unsere Runde hat ihr Start und Ziel in der Bergstadt Bad Grund am Parkplatz Hübichplatz und führt uns zum Weltwald Harz, zum Iberger Albertturm und zum Höhlenerlebniszentrum an der Iberger Tropfsteinhöhle.

Wir gehen die kleine Runde mit der Uhr, zunächst gen Süden, über den Marktplatz, kommen an der evangelischen Bergmannskirche St. Antonius vorbei, gehen durch die Straßen „An der Post“ und „Kelchtal“, biegen in die Förstergasse hinauf ein und kommen aus dem Ort hinaus.

Kurz später macht der Weg eine Spitzkehre nach rechts und wir kommen zur Kaiserquelle. Auf dem Horizontalweg beim Wassertretbecken biegen wir in den Heuweg und Japanweg. Es geht im Zickzack. Auf dem Blockhüttenweg umgehen wir den Königsberg (445m). Wir stoßen auf den Weltwald Harz, einem öffentlich zugänglichen Walderlebnisgelände mit zahlreichen Pfaden und interessanter Pflanzenvielfalt (bis 2009 auch bekannt als Arboretum Bad Grund).

Über den Kanadaweg gehen wir zum aussichtsreichen Hübichenstein (449m). Dann müssen wir die B242 überqueren. Der Hippelweg führt uns rauf zum Iberger Albertturm. Der 33m hohe Turm auf einer Höhe von 570m bietet einen guten Blick über die Buchenwipfel und zum Brocken (1.141m). Am Fuße des Turms ist eine Baude, die Waldgaststätte Iberger Albertturm, die zu Harzer Küche einlädt. Über den Turmweg geht es dann zum nicht essbaren „Schweinebraten“, einer Schutzhütte am Weg.

Wir lenken die Schritte in südliche Richtung hinab und haben als nächstes das Höhlenerlebniszentrum auf dem Plan. Hier können wir die Iberger Tropfsteinhöhle und das Museum besuchen. Erfrischendes Klima und interessante Verwandte treffen wir dort! Nach den erhellenden Eindrücken aus dunkler Vergangenheit überqueren wir die B242 erneut und kommen durch die Straße „Im Teufelstal“ in die heutige Zivilisation. Rechterhand liegt der Schlurfberg und über den Hübichweg kommen wir zum Parkplatz zurück.

Bildnachweis: Von Losch [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

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