Rundtour über den Schweinebraten zum Iberger Albertturm


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 8 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 22 Min.
Höhenmeter ca. ↑344m  ↓344m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Nördlich der Bergstadt Bad Grund liegt die Runde, die uns zum Iberger Albertturm bringen wird. Dort verläuft auch einer der Harzer Baudensteig-Rundwanderwege. Der erste Kilometer dieser Wanderung im Westteil des Harzes wird auch der letzte sein, jetzt rauf, am Ende runter.

Ausgangsort ist der Aussichtspunkt an der B 242 Bad Grund/Hübichenstein. Der Hübichenstein ist ein Kalksteinfelsen mit Doppelgipfel. Nördlich ist das Steinbruchareal Winterberg, wo im Tagebau großräumig Kalke eines Korallen- und Schwammriffatolls abgebaut werden. Manchmal dürfen Mineraliensammler auf das Gelände.

Wir wandern durch den Wald zur Aussicht an der Bismarcksklippe. Man könnte kurz drauf einen Abstecher zur Iberger Tropfsteinhöhle mit Höhlenerlebniszentrum und Museum unternehmen. Ohne den geht es weiter auf und ab mit Waldbegleitung. Nach gesamt rund 2,5km stehen wir auf einer Wanderwegekreuzung beim Schweinebraten, mit Schutzhütte aus Holz, im Harz auch Köthe (Köte) genannt. Das geschnitzte Wildschwein lädt maximal Holzwürmer zum Bratengenuss.

Der Schwarze-Wald-Weg bringt uns hinauf zur Schönen Aussicht. Wir bleiben in höheren Lagen, biegen nach 4,1km links in einen Weg ein, kurz drauf erneut links und wandern über den Spitziger Berg. Die Waldschleife bringt uns zur Kreuzung am Schweinebraten zurück.

Jetzt wählen wir den Weg über den Iberg (563m). Der ist im Grunde auch aus einem Korallenriff und Atoll entstanden, wie der Steinbruch Winterberg, der bald ein Winterloch sein könnte. Auf dem weiteren Weg können wir einen Abstecher zu einer Aussicht am Rand des Steinbruchs machen.

Dann kommen wir zum Iberger Albertturm, einer Stempelstelle der Harzer Wandernadel. Er misst 33m und bietet einen Blick über die Buchenwipfel, das westliche Harzvorland, zur Hochfläche von Clausthal-Zellerfeld, über das Bad Grunder Tal und der Brocken lässt sich auch blicken. Die Waldgaststätte Iberger Alberturm bietet Harzer Küche. Ehe wir es uns versehen, sind wir auf dem letzten Kilometer.

Bildnachweis: Von C.Mezzo-1 [GFDL] via Wikimedia Commons

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