Hamm am Rhein

Hamm am Rhein liegt in einem einstigen Überschwemmungsgebiet des Rheins in der rheinhessischen Rhein-Main-Ebene. Zwischen Hamm und Eich erstreckt sich das Rheinhessische Meer mit Wochenendhäusern und Yachthafen.

Ein Naturdenkmal in Hamm ist die Friedenseiche, die an den Deutsch-Französischen Krieg 1870-71 erinnert. Die Friedenseiche, stattliche 20m hoch und mit einem Umfang von rund 4,5m, wurde 1872 gegenüber des Rathauses am Landdamm gepflanzt.

Ebenfalls am Landdamm findet sich eine Hofanlage aus dem Jahr 1787. Der Vierseiterhof besteht aus einem teilmassiven spätbarocken Fachwerkhaus und hat Wirtschaftsgebäude aus dem 19. Jahrhundert.

Weitere Kulturdenkmäler finden sich in der Hauptstraße des rund 2.000-Seelen-Ortes. Und diese Gebäude beinhalten das, was an Infrastruktur eines Fischer- und Korbmacherdorfes von Nöten ist. Das alte Rathaus trägt die Nummer 9, ist unten massiv und hat oben Fachwerk. Auf dem Dach ist ein kleiner Glockendachreiter. Die Nummer 22 ist das älteste Haus von Hamm und zeigt sich als spätbarockes Fachwerkhaus aus dem Jahr 1776. Es ist allerdings verschindelt.

Gleich in der Nähe ist die evangelische Kirche in der Bauart einer Kirche von Georg Moller. Der klassizistische Rechtecksaal hat ein Portal von 1590 im Stil der Spätgotik. Der Saalbau ist auf 1831 datiert. Quasi nur einen Steinwurf entfernt liegt die katholische Kirche als Saalbau aus dem Jahr 1875. Sie hat auch hohe Rundbogenfenster, ist ein kleines Gotteshaus und trägt lediglich einen Dachreiter.

Westlich der Ortsbebauung von Hamm ist der Neunmorgensee, an dem man vorbeikommt, wenn man von Hamm über Hammer Straße nach Ibersheim unterwegs ist.