Grubenwanderweg Niederfischbach (bei Kirchen/Sieg)


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Wegweiser
Länge: 18.16km
Gehzeit: 05:15h
Anspruch: mittel
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und Infos

Ein Tag im Zeichen der Bergbauverangenheit im Siegtal: Das erleben wir auf dem Grubenwanderweg in Niederfischbach. Startpunkt dieser Tageswanderung ist der Parkplatz am Tierpark Niederfischbach.

Vom Tierpark Niederfischbach aus wandern wir entgegen des Uhrzeigersinns durch die Schlesingstraße zum Marktplatz Niederfischbach. Dabei passieren wir die katholische Pfarrkirche St. Mauritius und Gefährten, die man ob ihrer Größe auch den Siegerländer Dom nennt. Erbaut wurde das Gotteshaus mit seinen vier Türmen 1897-98 im neuromanischen Stil. Beim Besuch des Siegerländer Domes lohnt sich ein Blick auf den Fußboden: Größte Sehenswürdigkeit der Kirche ist das Bodenmosaik Wurzel Jesse im Mittelgang des Kirchenschiffes.

Vom Ortszentrum aus wandern wir weiter in den Ortsteil Fischbacherhütte, kreuzen hier die Asdorf, einen Zufluss der Sieg, und gehen ein Stück auf dem Hüttseiferweg, bevor wir halblinks in den Wald abbiegen. Wir kommen nach Harbach.

Von Harbach aus wandern wir erst westlich, dann südlich und steuern den Tüschebachsweiher an. Der Tüschebach ist ein Zufluss des Winnersbaches, der seinerseits in den Asdorfer Bach mündet, und wurde hier zu einem großen Weiher angestaut. Der 3,5ha große Tüschebachsweiher gehört dem Kreisfischerverein Siegen und wird auch zur Fischzucht genutzt. Wer mag, erkundet den Weiher mit dem Tretboot.

Kurz hinter dem Tüschebachsweiher erreichen wir die Ortslage Glücksbrunnen. Hier wurde von 1650 bis 1930 das Bergwerk Glücksbrunnen betrieben, das das größte der Bergwerke auf Kirchener Grund war. Bis zu 350 Kumpel waren hier einst beschäftigt. Wir passieren Schloss Junkernthal und kommen an die Landstraße L 280, die wir queren müssen.

Jetzt sind wir unterwegs im Giebelwald, ein fast vollständig mit Wald bedeckter Gebirgsrücken, der vom höchsten Punkt aus, dem Giebelberg (527m), nach allen Seiten hin abflacht. Fichten- und Mischwälder auf den Höhen wechseln sich mit Laubwäldern an den Bachtälern ab. Die wenigen waldfreien Flächen werden als Grünland genutzt.

Im Giebelwald wurde seit dem 15. Jahrhundert im Bergwerk Fischbacher Werk Eisenerz und silberhaltiges Bleierz abgebaut - auch hier mit einer Belegschaft von bis zu 350 Mann. Der Betrieb wurde Anfang des 20. Jahrhunderts aufgegeben. Wir passieren die Robert-Hütte und folgen einem Bachlauf zurück zum Tierpark Niederfischbach.

Autor: SGV
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