Großmaischeid

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Das erstmals 1147 urkundlich erwähnte Großmaischeid war ehemals Gebiet der Isenburger und wurde seit 1665 nach dem Tod von Graf Ernst von Isenburg als gemeinsamer Besitz der Grafen zu Wied und der Freiherren von Walderdorff verwaltet.

In der nähe von Isenburg, aber schon in der Gemarkung Großmaischeid liegt das Jagdschloss Sayneck, das Alexander Graf von Hachenburg, Prinz zu Sayn und Wittgenstein 1881 anlegen ließ. Bereits drei Jahre später – 1884 – wurde das herrlich gelegene Jagdschloss an die Stahl-Familie Krupp verpachtet, die hier bis zum Tode von Alfried Krupp 1967 Treibjagden veranstaltete und zahlreiche internationale Gäste bewirtete. Seit 1968 wird das Jagdschloss wieder von der Fürstenfamilie zu Wied privat genutzt.

Im Ort Großmaischeid fällt die katholische Pfarrkirche St. Bonifatius ins Auge. Erstmals 1555 erwähnt, geht sie auf das 13. Jahrhundert zurück. Der alte romanische Kirchenturm mit seinen 1,60m dicken Natursteinmauern wurde in den Neubau integriert, der in den Jahren 1716-37 unter Pfarrer Busch zur Ausführung kam. 1958-59 wurde die Kirche neuzeitlich umgestaltet.

Das Wahrzeichen von Großmaischeid ist der Wasserturm am Ortsausgang in Richtung Kausen. Er wurde 1922 erbaut und ab 1924 für die Wasserversorgung genutzt. Seit 1968 ist der Wasserturm stillgelegt und heute als Denkmal erhalten, das auch für Veranstaltungen genutzt wird.

Nordöstlich in Richtung Stebach liegt auf Großmaischeider Gebiet der Stebacher Weiher. Der 1,3ha große und bis zu 4m tiefe See wird vornehmlich zum Angeln genutzt, ist aber auch ein beliebtes Ziel für Wanderer, die hier am Feutchbiotop eine Rast in schöner Lage einplanen.