Geierlay-Rundwanderung ab Burgruine Balduinseck (Hunsrück)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 20 km
Gehzeit o. Pause: 5 Std. 13 Min.
Höhenmeter ca. ↑637m  ↓637m
Kein Wegzeichen hinterlegt

360m lang geht es übers Tal des Mörsdorfer Bachs. Zu Fuß. Auf einer wackligen, nur 80cm breiten Hängeseilbrücke. In 100m Höhe. Und das Ganze knapp zwei Stunden weg von Frankfurt am Main oder Köln. Die Rede ist von der Geierlay-Hängeseilbrücke im Hunsrück.

Wir erwandern uns die Geierlay-Hängeseilbrücke von der Burgruine Balduinseck aus. Burg Balduinseck wurde im 14. Jahrhundert errichtet und später aufgegeben, so dass die Burg langsam verfiel. Balduinseck steht auf einem rund 25m hohen Schieferkegel und erhalten hat sich sichtbar der noch immer rund 18m hohe viergeschossige Wohnturm.

Es geht nun – teilweise auf dem Saar-Hunsrück-Steig – durchs Mastershausener Bachtal vorbei an der ehemaligen Kaspersmühle (19. Jahrhundert) zum Mastershausener Burgberg, wo Reste keltische und römischer Besiedlungen gefunden wurden. Unterhalb des Burgbergs fließt der Mastershausener Bach mit dem Sosberger Bach zum Mörsdorfer Bach zusammen.

Wir folgen dem Mörsdorfer Bach und kommen so zur Geierlay-Hängeseilbrücke, die bei der Eröffnung 2015 die längste Hängeseilbrücke Deutschlands war, diesen Rekord aber 2017 abgeben musste. Eines aber ist die Geierlay immer noch: Die vermutlich spektakulärste Hängeseilbrücke des Landes.

Es geht über die Geierlay-Hängeseilbrücke – die übrigens mit Ausnahme von Sturm und Gewitter ganzjährig geöffnet ist und die man ohne Eintrittspreis einfach so nutzen kann – zum Aussichtspunkt Geierlay und weiter zur Landstraße L 204 nach Mörsdorf. Wir passieren die Straße und wandern weiter Richtung Dünnbachtal.

Der Dünnbach entspringt östlich von Kastellaun und fließt auf einer Länge von 30km dem Flaumbach zu, den er in Treis-Karden erreicht. Speziell der Oberlauf des Dünnbachs ist ein beliebtes Wanderrevier, durch das u.a. auch die Traumschleife Dünnbach-Pfad führt. Einst klapperten über fünfzig Mühlen am Dünnbach. Einige Gebäude haben sich noch erhalten, z.B. die Sabelsmühle und die Sulzmühle.

An der Sulzmühle verlassen wir das Dünnbachtal und wandern durchs kleine Ourbachtal weiter Richtung Buch. Hier geht es noch einmal über eine Landstraße und dann schließt sich die Runde, wenn wir das Mastershausener Bachtal erreichen und zurück zum Parkplatz gehen.

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