Festung Königstein und Teufelsgrund (Rundwanderung)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 11 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 20 Min.
Höhenmeter ca. ↑563m  ↓563m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Die Festung Königstein auf dem Tafelberg Königstein, schon seit der Bronzezeit besiedelt, ist das Besuchermagnet an diesem Abschnitt der Elbe in Sachsen. Hier führt unter anderem die 7. Etappe des bekannten Malerwegs vorbei.

Die Festung Königstein aus dem 13. Jahrhundert ist eine der größten in Europa und man sollte sie auf jeden Fall besichtigen, dafür rund 2 Stunden einplanen und das Eintrittsgeld parat haben. Südlich der Festung und der Biela ist der Quirl, an dem wir auch vorbeikommen. Er ist ein weiterer der Stadt der vier Steine, wie Königstein auch titelt. Dazu zählen neben dem Königstein und Quirl der Pfaffenstein und der Lilienstein.

Es wird sehr abwechslungsreich! Start ist beim künstlichen Wasserfall in Königstein. Das romantische Fleckchen an der Biela (19km), die kurz drauf in die Elbe mündet, entstand nach einer Umgestaltung und ist noch nicht alt. Wasser aus einem Born wird heraufgepumpt, plätschert über einen kleinen Wasserfall in ein Becken und landet in der Biela.

Wir wandern zur Festung, die wir nach rund 1,3km erreichen und uns dann auf rund 315m Höhe befinden. Der Tafelberg Königstein misst am höchsten Punkt rund 361m und trägt die bekannte Festung Königstein, die erstmalig 1241 genannt wurde. Die Festung zeigt sich mit rund 50 Bauten, die ältesten davon haben bis zu 400 Jahre in den Mauern. Durchschnittlich 500.000 Menschen schauen sich das jährlich an.

Am Königstein, so der Name des Sträßchens, wandern wir entlang, biegen in den Eselsweg und kommen via Hirschstange in den Teufelsgrund mit dem Teufelsgrundbach, den wir durch seine Schlucht begleiten. Es ist urwüchsig, bemoost, Farn wächst üppig und man sollte bei den Stegen prüfen, ob sie sehr rutschig sind. Den wenig bewanderten Teufelsgrund könnte man als Geheimtipp bezeichnen.

Wir kommen wieder auf den Weg Hirschstange, die zum Spanghorn leitet. Östlich unseres Weges ist das Areal des einstigen Uranbergbaus der Firma Wismut nebst deren Halde. Wir wandern zur Spanghornaussicht mit dem Namen Franzosensprung, auch über Stufen und entlang von Spalten, rasten auf einem Bänkchen, bevor wir zum Spanghornturm (303m) kommen.

Später finden wir uns an der Königsteiner Straße wieder, die vom Leupoldishainer Bach begleitet wird und sind im Beritt von Leupoldishain und Nikolsdorf, bleiben aber bei der Hirschstange. Die führt uns auch im Zickzack zur Biela und der Silberquelle.

Mit Zick und Zack geht es dann wieder aufwärts zum Quirl über den Oberen Kohlweg und die Kirchleitenstraße. An der höchsten Stelle wurde der Quirl mit 350m gemessen. Droben sind einige Aussichten und Einsichten mit diversen Höhlen erkundbar. Wir wandern allerdings drumherum, folgen der Kirchleitenstraße sowie der Cunnersdorfer Straße zum künstlichen Wasserfall.

Bildnachweis: Von Brücke-Osteuropa [CC0] via Wikimedia Commons

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