Erzweg (Fränkische Alb)


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 153 km
Gehzeit o. Pause: 37 Std. 48 Min.
Höhenmeter ca. ↑3613m  ↓3612m
Fränkischer Erzweg Markierung Wegzeichen

Von Pregnitz über Sulzbach-Rosenberg bis nach Kastl: Der Erzweg ist ein Fernwanderweg, der voller bewegender Eindrücke ist. Naturbelassene Pfade, raue Felslandschaften, malerische Flüsse, weite Ebenen und sanfte Hügel bilden ein kontrast- und erlebnisreiches Programm.

Der Erzweg führt auf rund 150 Kilometern durch die Fränkische Alb. Ergänzend dazu gibt es neun Schlaufen, die vom Hauptweg aus gewandert werden können. Die Möglichkeiten sind also vielfältig, der Erzweg für Wanderfreunde in jedem Fall eine einzigartige Erfahrung.

Der Erzweg in zehn Etappen

Der Erzweg besteht aus zehn Etappen. Die erste beginnt in Pegnitz am Rande der Fränkischen Schweiz, das mit seiner historischen Altstadt besonders reizvoll ist. Der weitere Weg führt über Bergkuppen und Tallandschaften zunächst nach Michelfeld, dessen Asamkirche einen Besuch wert ist. Über einige größere Steigungen gelangen wir zum Etappenziel Auerbach in der Oberpfalz.

Hier beginnt die zweite Etappe. Von Auerbach geht es vorbei an der Eichenkreuzhütte im Bürgerwald, aus der Erzregion hinaus und in die Kuppenalb. Dabei passieren wir sehenswerte Schächte und Grotten wie beispielsweise die Maximiliansgrotte. In Neuhaus endet die Etappe.

Von hier aus starten wir am nächsten Tag in Richtung Etzelwang. Auf dieser Wegstrecke kommen wir vorbei an zahlreichen Grotten sowie der Ruine Rupprechtstein. Auf der vierten Etappe von Etzelwang nach Lichtenegg finden wir steile Auf- und Abstiege vor. Dafür bieten sich immer wieder großartige Aussichten.

Die fünfte Etappe des Erzwegs führt den Wanderer nach Sulzbach-Rosenberg. Die Wanderung ist geprägt von sanften Hügeln und Fichtenwäldern. Nach dem Kuhfels überquert der Wanderer die europäische Hauptwasserscheide überschreiten.

Die sechste Etappe beginnt in Sulzbach-Rosenberg und führt an den Sieben Quellen und der Max- und Ludwigshütte vorbei nach Amberg. Die genannten Hütten geben eindrucksvoll Zeugnis von der Erzverarbeitung, die diese Region geprägt hat. Das ländliche Idyll, dem wir unterwegs begegnen, bildet dazu einen reizvollen Kontrast.

Von Amberg aus wandern wir auf der siebten Etappe nach Paulsdorf, nicht, ohne vorher der wunderbaren historischen Altstadt einen Besuch abgestattet zu haben. Weiter geht es auf dem Erzweg von Paulsdorf durch den Freihölser Forst und das Vilstal nach Theuern (achte Etappe).

Auf der neunten Etappe verlassen wir Theuern und wandern nach Süden in Richtung Heimhof. Highlights der Wegstrecke sind die Hammerherrenschlösser in Theuern und Wolfsbach. Die zehnte Etappe beginnt in Heimhof. In Kastl endet der Erzweg. Ein Besuch des Klosters sollte final unbedingt eingeplant werden.

Bildnachweis: Von H.Helmlechner [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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