Eiszeitpfad Westerheimer Höhlentour


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 12 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 18 Min.
Höhenmeter ca. ↑409m  ↓409m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Wanderer, die eine ursprüngliche Natur, voller reizvoller Merkmale suchen, dazu Ruhe und Erholung, sind auf einem der Eiszeitpfade im Alb-Donau-Kreis in der Schwäbischen Alb bestens aufgehoben. Hier hat die Eiszeit einzigartige Naturlandschaften geprägt, die in bequemen Halbtagestouren entdeckt werden können.

Nicht spurlos ist die Eiszeit an dieser Region vorbeigegangen. Es haben sich gewaltige Felsformationen, tiefe Schluchten und Täler, sowie üppige Waldbestände und weite Felder gebildet – ideal, um auf Wanderschaft zu gehen, und den Alb-Donau-Kreis auf den Eiszeitpfaden zu Fuß zu erkunden. Die eiszeitlichen Höhlen, die hier vielfach zu finden sind, stellen dabei eine geologische Besonderheit dar. Auf der Westerheimer Höhlentour kann sich der Wanderfreund hiervon selbst ein Bild machen.

Wandern auf der Westerheimer Höhlentour

Westerheim ist ein beliebter Luftkurort und auf 815 Metern Höhe auch der höchst gelegene Ort des Alb-Donau-Kreises. Es bildet den Ausgangs- und Zielpunkt der Wanderung auf der Westerheimer Höhlentour. Auf rund 12 Kilometern erleben wir eine eindrucksvolle Naturlandschaft, die mit einigen Höhepunkten aufwarten.

Der größte findet sich auf halber Strecke, wenn wir die Schertelshöhle erreichen. Tief hinab geht es in dieser Schauhöhle, die sicher einen Besuch wert ist. Aber nicht nur die unfassbare Tiefe erweckt Eindruck, auch die wunderschönen Tropfsteinformationen sind bemerkenswert.

Nicht weit von der Schertelshöhle ist das Steinerne Haus zu finden. Ein kleiner Abstecher zu dieser Höhle lohnt sich. Allein der große, eindrucksvoll gewölbte Eingang mit einer Breite von sieben Metern wirkt erhaben. Im Inneren erstreckt sich die Höhle auf einer Breite von 17 Metern, einer Höhe von 8 Metern und einer Gesamtlänge von 55 Metern. Im Winter bietet sie zahlreichen Fledermäusen Unterschlupf.

Die Tour durch das Biosphärengebiet Schwäbische Alb führt uns vorbei an weiteren landschaftlichen Besonderheiten. Dichte Wälder wechseln sich ab mit weiter Flur, die dazu einlädt, den Blick schweifen zu lassen. Immer wieder kommt es zu Aufstiegen, die die 800-Meter-Marke überschreiten. Dafür wird der Wanderer stets mit grandiosen Ausblicken belohnt. Die Rundtour endet schließlich wieder in Westerheim.

Bildnachweis: Von Franzfoto [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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