Eifelschleife: Wo Bäche schwinden (Lampertstal bei Blankenheim)


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Wegweiser
Länge: 10.78km
Gehzeit: 02:54h
Anspruch: mittel
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und Infos

Das Naturschutzgebiet „Lampertstal und Alendorfer Kalktriften und mit Fuhrbach und mit Mackental“ gibt es seit 1953, besteht aus 18 Flächen die zusammen auf über 1.100ha kommen. Die Wanderung der schwindenden Bäche liegt zwischen Ripsdorf und Dollendorf. Mit uns auf der Natur-Pur-Runde sind der Rohrtaler Bach, der Lampertsbach und der Wierstäler Bach, Schlucklöcher und herrliche Ausblicke über die hügelige Landschaft.

Wir starten in Ripsdorf in der Gemeinde Blankenheim, auf einer Hochebene zwischen Ahr und Kyll. Durch Ripsdorf verläuft der Eifelsteig in seiner 7. Etappe. Wir sehen den interessanten Bau der Kirche St. Johann Baptist mit einem Rautendach auf dem Turm. Die spätgotische Kirche (14./15. Jahrhundert) wurde erstmals 1121 erwähnt und wirkt sehr wehrhaft.

Sehenswert in der Tränkgasse, quasi hinter uns, ist das Ensemble mit dem Brothaus und seinem Backofen-Vorbau. Das Ripsdorfer Brothaus ist eine Station auf dem Brotpfad nach Blankenheim.

Via Kirchstraße und Schulstraße verlassen wir gen Süden Ripsdorf. Wenn die Runde sich öffnet, halten wir uns rechts und gleich wieder links, um leicht abwärts durch Wiesen und Felder zu wandern. Wenn wir in ein Wäldchen kommen, gehört das zum Naturschutzgebiet. Rechterhand ist der Rohrtaler Bach.

Die Bäche schwinden bei Trockenheit in die Schlucklöcher. Hier versickert das Wasser durch die Risse im Karst. Das Wasser sammelt sich im Untergrund und tritt an anderer Stelle im Ahrtal wieder zutage oder fließt in seinem weiteren Lauf ins eigene Bachbett zurück.

Nach etwa 2,7km wird der Lampertsbach unser Begleiter für die nächsten rund 4km. Wir wandern durch dessen Auen, links ist Waldrand. Das Naturschutzgebiet zeigt sich mit Wacholder, der „Zypresse des Nordens“, mit Orchideen, Gräsern, Waldgesellschaften und einer Vielzahl duftender Kräuter auf den Wiesen, auf denen hier und da Rinder kauen.

Nach rund 6,5km queren wir die K69 und wandern nun ansteigend durch die abwechslungsreiche Landschaft. Es geht an der Schutzhütte Höhneberg vorbei, um einen alten Steinbruch herum. Wir kreuzen erneut die K69. Auch der Wierstäler Bach wird gequert, durch die Feldflur kommen wir zum Eifelblick zur Hohen Acht und alsbald schließt sich die Runde.

Bildnachweis: Von Dirk df [CC BY-SA] via Wikimedia Commons

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