Eifelschleife Eickser Busch


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 8 km
Gehzeit o. Pause: 1 Std. 53 Min.
Höhenmeter ca. ↑161m  ↓161m
Eifelschleife Eickser Busch Wegzeichen Markierung Beschilderung

Eicks ist ein Stadtteil von Mechernich und hat ein hübsches, kleines, spätbarockes Wasserschloss zu bieten. Das ist allerdings privat. In der einstigen Zehntscheune kann man ein Café besuchen, nach der Wanderung durch die leise Landschaft des Eickser Busches mit Rotbach- und Bruchbachtal nebst Spuren der Via Agrippa. 

Die Wanderung erfolgt auf schmalen Pfaden und Forstwegen, durch dichten Wald, entlang munterer Bäche und mit Zeit zur Andacht. Die Örtchen Hostel und Glehn durchstreifen wir auch dabei. Start ist der Parkplatz am Ortsausgang von Eicks in Richtung Kommern, wo hin sich übrigens ein Besuch des LVR-Freilichtmuseums Kommern, anbietet.

Unsere ersten rund 1,5km führen uns aufwärts und nach bereits 500m sind wir bei der kleinen offenen Waldkapelle im klassizistischen Stil aus dem Jahr 1782. Sie überdacht eine Madonna. Rundherum sind Rastbänke. Durch den schönen Mischwald geht’s ansteigend und nach Hostel wieder etwas abwärts. Im Örtchen sehen wir Fachwerkidylle rund um die Kapelle Zu den Heiligen Mauren, die eher wie ein Kirchlein ausschaut. Der Sakralbau geht historisch auf das 12. Jahrhundert zurück.

Wir wandern nach Glehn und kommen dabei über den Mühlenbach, an der Grenze zum Naturschutzgebiet Rotbach- und Bruchbachtal. Der Mühlenbach ist auch unser Wegbegleiter nach Eicks. Die Wanderung führt uns abwechslungsreich mit Wiesen, Feldern und Waldrändern, mal mehr sonnig, mal mehr schattig, aber immer erfrischend, nach Eicks, das Schloss Eicks im Blick.

In Eicks ist die katholische Kirche St. Martin aus Bruchstein, Baujahr 1768, im Inneren barock und angenehmen zurückhaltend ausgestattet. Kurz drauf sind wir am Ausgangsort zurück.

Es empfiehlt sich ein Besuch des LVR-Freilichtmuseums im benachbarten Kommern, das mit 100ha Ausstellungsfläche eines der größten dieser Art in Europa ist. Anhand von 75 Gebäuden aus der preußischen Rheinprovinz kann das Leben und Arbeiten der Vorfahren erahnt werden. Wo kommt man ansonsten zu eher schmalem Preis zu einer Jahrhundertreise? Wir können von unserem Wanderparkplatz aus hingehen.

Bildnachweis: Von Thomas Hummel [CC BY-SA] via Wikimedia Commons

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