Dunkle Wälder und sonnige Höhen an der Dhünntalsperre


Erstellt von: SGV
Streckenlänge: 4 km
Gehzeit o. Pause: 55 Min.
Höhenmeter ca. ↑88m  ↓88m
D5 Wanderweg an der Dhuenntalsperre

Diese kurze Rundwanderung führt uns an die Große Dhünntalsperre im Bergischen Land. Startpunkt ist die Ortslage Hutsherweg in der Gemeinde Kürten. Der Wanderparkplatz liegt direkt an der Bundesstraße B506 zwischen Bergisch Gladbach und Wipperfürth. Man folgt dem Wanderzeichen D5, mit dem der Sauerländische Gebirgsverein (SGV) diese Rundwanderung markiert hat.

Den ersten Teil des Wegs begleitet der D5 den Talsperrenrundweg Große Dhünntalsperre. Von einer Lichtung genießt man den Blick auf die weite Wasserfläche und das gegenüberliegende Nordufer der Großen Dhünntalsperre. In nordöstlicher Richtung fällt der Blick auf den Staudamm der Vorsperre Kleine Dhünn und das Dorf Dhünn im Hintergrund.

Oberhalb des Vorstaubeckens Oberstockberg trennen sich Talsperrenrundweg und der D5. Wir folgen der Markierung in Richtung Meiswinkel. Hier geht es ein Stück auf asphaltiertem Weg weiter nach Weiden mit der sehenswerten St. Anna Kapelle. Die St. Anna Kapelle stammt von 1507 und wurde nach einem Brand 1845 neu aufgebaut. In der Nachbarschaft befindet sich auch eine sehenswerte Dorfschmiede.

Die Talstraße leitet uns aus Weiden hinaus. Über einen Feldweg geht man talwärts. Vor der Hofschaft Bech biegt der D5 links ab und folgt dem asphaltierten Weg aufwärts. Schließlich geht es zurück zum Wanderparkplatz an der Bundesstraße, dem Ausgangspunkt unserer Tour durch dunkle Wälder und über sonnige Höhen an der Großen Dhünntalsperre.

Die Große Dhüntalsperre dient neben der Gewinnung von 42 Mio. Kubimeter Trinkwasser pro Jahr zur Versorgung von ca. 500.000 Menschen auch der Niedrigwasseraufhöhung und dem Hochwasserschutz für die Dhünn und das untere Wuppergebiet. Die gesteuerte Wasserentnahme aus der Kürtener Sülz dient ebenfalls dem Hochwasserschutz für deren Flusssystem. Die Talsperre ist so dimensioniert, dass Überschusswassermengen regenreicher Jahre über einen langen Zeitraum aufgenommen werden können, um sie in regenarmen Jahren wieder abgeben zu können. Eine Talsperre mit dieser Art der Bevorratung wird auch Überjahresspeicher genannt.


Bildnachweis (attribution,via Wikimedia Commons): 1 by Elelicht [CC-BY-SA-3.0]

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