Dreitäler-Wanderung Werdohl: Lenne, Verse, Eschmecke


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 10 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 58 Min.
Höhenmeter ca. ↑442m  ↓442m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Es gibt einen großen Werdohl-Rundwanderweg, der mit 60 Kilometern zu Buche schlägt. Wir möchten uns mit ca. 1/6 dieser Wanderrunde begnügen und der Lenne (129km) in zwei Kurven zuschauen. Werdohl liegt am Übergang vom Ebbegebirge ins Lennebergland direkt an zwei beeindruckenden Lenneschleifen, die ein W in die Landschaft zeichnen und das sauerländische Städtchen in Halbinseln teilen.

Wir wandern im Uhrzeigersinn, Start ist an der Lenne, und wir genehmigen uns erstmal eine Schnapsbrücke. Für die ist ein Wirt verantwortlich, der Arbeitern über die Lenne eine Erleichterung schaffte, sein Lokal aufzusuchen. Der Holzsteg wurde 1911 durch eine Stahlbetonbrücke ersetzt.

Jetzt sind wir in Versevörde, wo die Verse in die Lenne mündet. Wir wandern im Waldgebiet Knebelshagen aufwärts, erreiche nach ca. 2,5km mit 409m den höchsten Punkt der Runde und treffen schon wieder abwärts wandernd auf den Höhenweg (L655), den wir queren.

Mit der Eschmecke gelangen wir in das Naturschutzgebiet Eschmecke-Hückenstein und wandern mit dem Bächlein in Richtung Lenne, wo sie Ütterlingsen umarmt. Durch die abwechslungsreiche Landschaft wandern wir nach Lengelsen.

Hier entlang der Lenne schlängelt sich auch die Ruhr-Sieg-Strecke. Die passieren wir und sind am Naturschutzgebiet Lennestau in Werdohl-Lengelsen Wilhelmstal (13,3ha). Das Gebiet erstreckt sich auf einem kleinen Abschnitt an der Lenne links von uns, rechts sehen wir eine Teichanlage.

Wir passieren die Lenne und die B236, halten uns rechts und treffen auf den Erich-Schröder-Weg, kommen zur Scheri-Eiche und im ersten Bogen, des von der Lenne geformten W, wandern durch den Wald an den nächsten Lennebogen, wo ein Rastplatz zur Pause einlädt. Auf der gegenüberliegenden Seite ist ein Industriegebiet.

Wir wandern anschließend, die Lenne zur Rechten, mit der Lennepromenade zum Ausgangsort, auch durch eine Grünanlage, wobei wir es nicht versäumen wollen, dem Städtchen einen Besuch abzustatten, mit Christuskirche, Kirche St. Michael oder dem Stadtmuseum.

Bildnachweis: Von Ulla Niclaus [CC BY-SA] via Wikimedia Commons

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