Donauwald (Premiumwanderweg im Schwäbischen Donautal)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 59 km
Gehzeit o. Pause: 13 Std. 37 Min.
Höhenmeter ca. ↑918m  ↓942m
Donauwald-Premiumwanderweg Markierung Beschilderung Wegzeichen

Die offizielle Schreibweise dieses neuen Premiumwanderwegs im Schwäbischen Donautal ist DonAUwald. Das sieht komisch aus, vermittelt aber, um was es bei diesem Fernwanderweg geht: Wir wandern durch die Donauauen zwischen Ulm und Donauwörth. Eröffnet wurde der Donauwald-Wanderweg im Oktober 2019 und die Resonanz ist bislang durchweg positiv.

Wir starten die Wanderung in Günzburg am Bahnhof Günzburg, der vergleichsweise gut angebunden ist. Es bestehen direkte Verbindungen u.a. nach Hamburg, Berlin, Frankfurt am Main, Stuttgart, Augsburg, München, Essen, Düsseldorf, Heidelberg und Ingolstadt.

Nachdem die Bundesstraße B16 hinter uns liegt, sind wir im Grünen unterwegs. Es geht durch die Donauhänge und -auen zwischen Leipheim und Offingen bis auf Höhe von Schloss Reisensburg. Hier halten wir uns links und queren auf der Donaustraße das Donautal.

Nun passieren wir die Topfletseen, den Großen Griesle, den Hebelsee und den Aschausee und wandern dann wieder durch die Donauauen nach Peterswörth, ein Stadtteil von Gundelfingen an der Donau.

Wir bleiben an der Donau und kommen zur Staustufe Faimingen und weiter nach Lauingen. Wir spazieren durch den Luipoldhain, kommen an der Schlossmühle (Gastronomie) vorbei und sehen rechterhand Schloss Lauingen, das heute als Pflegeheim genutzt wird.

Der Donauwald-Wanderweg leitet uns zur Herrgottsruhkapelle und dann wieder heran an die Donau, der wir nach Dillingen folgen. Hier ging Sebastian Kneipp zur Schule, begann sein Theologiestudium und entwickelte an der eigenen Person die Grundlagen seiner Wassertherapie. Wir passieren ein Kneipp-Denkmal, kommen zum kleinen Silbersee und wandern weiter der Donau entlang nach Steinheim an der Donau (zu Dillingen).

Bei Steinheim wechseln wir die Uferseite und wandern durch die Auwälder weiter, bevor es an der Staustufe Höchstädt wieder hinüber auf die linke Seite der Donau geht. Vorbei an einer Reihe kleine Seen wandern wir donauabwärts nach Gremheim und dann – rechts der Donau – weiter, bis wir ein letztes Mal die Donau queren und nach Schwenningen gehen. Hier verkehrt die Donautalbahn mit Anschluss nach Ulm, Donauwörth, Ingolstadt und Regensburg.

Bildnachweis: Von Franzfoto [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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