Deutsches Röntgen-Museum

In Lennep, das 1929 in die Stadt Remscheid eingemeindet wurde, erblickte im Jahr 1845 ein ganz besonderer Mann das Licht der Welt: Wilhelm Conrad Röntgen. Röntgen entdeckte 1895 die X-Strahlen, die seitdem die Medizin und die Physik revolutioniert haben. 1901 wurde Röntgen für diese Arbeit als erster Mensch mit dem Physik-Nobelpreis ausgezeichnet.

In Lennep gedenkt man diesem großen Sohn der Stadt seit 1932 mit dem Deutschen Röntgen-Museum, das seit 2004 von einem wissenschaftlichen Spezialmuseum zu einem lebensnahen Themen- und Familienmuseum kreativen Forschens und erlebnisreichen Entdeckens umgestaltet wurde.

Das Deutsche Röntgen-Museum beherbergt eine weltweit einmalige Sammlung zur Biographie Wilhelm Conrad Röntgens und der Entdeckung, Erforschung und Anwendung der Röntgenstrahlen in den unterschiedlichsten Fachgebieten. Auf 2100 qm Ausstellungsfläche erhalten die Besucher anhand erlebnisreicher Inszenierungen mit Originalexponaten, interaktiven Stationen, Modellen, Fotos und Filmen einen spannenden Einblick in die faszinierende Welt der Röntgenstrahlen.

Seit 1951 verleiht die Stadt Remscheid die Röntgen-Plakette an Persönlichkeiten, die im weitesten Sinne sich um den Fortschritt und die Verbreitung der Röntgen zu verdankenden Entdeckung in Wissenschaft und Praxis besonders verdient gemacht haben. Sie ist eine in Fachkreisen hoch angesehene und begehrte wissenschaftliche Auszeichnung geworden.

Auch der große Rundwanderweg um Remscheid ehrt den großen Naturforscher, der u.a. in Gießen, München und Würzburg lehrte. Der knapp 60km lange Röntgenweg führt einmal um das Stadtgebiet von Remscheid mit offiziellem Start am Deutschen Röntgen-Museum. Unterwegs passiert man u.a. die Eschbachtalsperre, die Garschager Heide, die Wuppertalsperre und die Müngstener Brücke.