Das teutsche Paradeis: Rund um Nagel im Fichtelgebirge


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Länge: 13.21km
Gehzeit: 03:20h
Anspruch: mittel
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und Infos

Man nannte das Fichtelgebirge früher gerne auch mal das teutsche Paradeis in Anlehnung an die vier Flüsse, die im Garten Eden entspringen. Im Fichtelgebirge heißen diese vier Flüsse Saale, Eger, Naab und Main und mittendrin im deutschen Paradies liegt die Gemeinde Nagel. Ein Rundwanderpfad um die Ortschaft Nagel nutzt die guten geografischen Voraussetzungen aus, um Besuchern die Region näherzubringen. Zahlreiche Informationen auf Deutsch und Tschechisch bereichern den entspannten Fußmarsch von 13 Kilometern, der mit einer Reihe von Rastmöglichkeiten nie zu anstrengend wird.

Als Ausgangspunkt für die Wanderung eignet sich zum Beispiel der Parkplatz am Nageler See, Markierungen zeigen gleich an, wo es langgeht. Nämlich nördlich des Gewässers nach Westen, hinein in den Wald. Die Stämme stehen dicht an dicht, doch den Sonnenstrahlen bleiben genügend Lücken, die Kulisse zu beleuchten. Ein Rinnsal begleitet uns zunächst den Weg entlang, ehe es versiegt.

Das Terrain ist hügelig, enthält aber auf der gesamten Strecke keine starken Steigungen. Da es schon fast auf 600 Metern beginnt, bieten sich trotzdem einige schöne Ausblicke an lichten Stellen. Der natürliche Hans-König-Brunnen nach kaum mehr als einem Kilometer scheint magisch, als würde sogleich ein Froschkönig daraus entspringen. Die Strecke setzt sich fort durch den Wald, kleinen Orten und daran vorbei: Mühlbühl, Wurmloh, Hohenbrand, Reichenbach …

Nach ca. viereinhalb Kilometern lässt sich ein ehemaliges Bauernhaus betrachten, vorher geht es an kleinen, von Bäumen umringten Teichen entlang. Wenn die Hälfte geschafft ist, kann man sich im Grenzhaus mit einer schmackhaften Mahlzeit belohnen – natürlich typisch fränkisch. Kurz darauf folgt das Gregnitztal mit den sogenannten Biberburgen. Mit etwas Glück sind die großen Nager sogar direkt beim Bauen ihrer hölzernen Festungen zu beobachten.

Der Bremerschlag ist ein ruhiger Aussichtspunkt, der zum Innehalten anregt. Daran schließt bald die Drei-Landkreis-Ecke an, ein steinerner Hinweis, welche Gegenden sich hier treffen. So nähert sich der Ausflug auch langsam dem Ende. Wir überqueren noch den Lauf der Gregnitz, passieren in Lochbühl eine weitere Einkehrmöglichkeit, dann wird schnell wieder der Nageler See sichtbar. Dort kann der Tag auf unterschiedliche Art und Weise ausklingen.

Bildnachweis: Von G. Zapf [CC BY 3.0] via Wikimedia Commons

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