Burgruine Eigenberg (Maienburg)

Folgt man von Mengerskirchen aus dem Lauf des Faulbachs erreicht man Winkels und passiert dabei die Burgruine Eigenberg, die auch Maienburg genannt wird.

Die Burganlage wurde um 1300 aus Basalt erbaut und wird seit Anfang des 17. Jahrhunderts nicht mehr genutzt. Die Maienburg war durch zwei Wälle und Gräben gesichert. Der westliche Teil der Ringmauer, der Südturm und der untere Teil des Bergfrieds mit dem Burgverlies sind heute noch erhalten. Ein Fußweg führt ins Innere der Burgruine.

In Winkels lohnt ein Abstecher auf den Buchholz und die dort seit 2008 stehende „Schutzmantelkapelle“. Die Kapelle wurde aus jeweils sieben Tonnen schweren Betonteilen auf der Baustelle zu einem offenen Kegel zusammengebaut. In den schmalen, konisch zulaufenden Lichtöffnungen zwischen den Elementen ließ der Bauherr Willi Schüßler im Nachgang farbiges Sicherheitsglas einsetzen.

Die Anordnung der Wände zu einem Kegel entsprach der Grundidee eines Schutzmantels, denn in der Kapelle steht eine Marienstatue, die unter ihrem weit geöffneten Mantel den Hilfesuchenden Schutz bietet. Die Kegelspitze, mit einem Durchmesser von zwei Metern, wurde als letztes Bauteil auf den „Mantel“ gesetzt und mit diesem kraftschlüssig verbunden. Sie umschließt eine Krone aus Edelstahl, die mit 24-karätigem Blattgold beschichtet ist. Den Abschluss der Kapelle „Maria auf dem Buchholz“ bildet ein schlichtes, weißes Holzkreuz.

Auf dem weiteren Weg von Winkels nach Probbach liegt der Waldsee. Der kleine Stausee bietet 2,5ha Wasserfläche. Für den sommerlichen Badespaß auch für Kinder sind alle Einrichtungen inkl. Badeaufsicht vorhanden. Boote dürfen allerdings nicht aufs Wasser. Da am Waldsee ein Parkplatz mit 100 Stellplätzen eingerichtet ist, kann man von hier ideal zu Wanderungen aufbrechen.