Burg Nordeck

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Hoch über dem Lumdatal einen guten Kilometer Luftlinie vom Fluss entfernt thront Burg Nordeck. Die sehr gut erhaltene Hangburg mit Halsgraben, rundem Bergfried und Schildmauer stammt aus dem 12. Jahrhundert. Seit 1926 wird Burg Nordeck als Internat genutzt, daher sind nur Außenbesichtigungen möglich. Wenn man sich aber vorher anmeldet, wird man auch auf den 22m hohen Bergfried gelassen und kann den weiten Blick über Lumdatal und das Amöneburger Becken genießen.

Die romanische Burganlage von Burg Nordeck wird von einer Reihe von Gebäuden aus dem 14. bis 17. Jahrhundert umstanden. Zu Burg Nordeck gehört auch eine Burgkapelle. Die Burgkapelle steht in der Vorburg nahe der inneren Festungsmauer. Im Inneren findet man ein altes romanisches Kreuzgratgewölbe, dass sich über den Chor spannt, und außerdem ein interessantes Fresko, das einen rotbraunen Teufelskopf darstellt.

Um Burg Nordeck herum erstreckt sich das Lumdatal mit vielen Naturschönheiten. Folgt man zum Beispiel von Nordeck aus dem Allendorfer Rundwanderweg, so entdeckt man den kleinen Elmensee und das Streuobstgebiet Silberberg.

Geht man noch weiter, so erreicht man das Landschaftsschutzgebiet Ziegenberg. Das Gebiet, das sich auf 7,4ha erstreckt, ist das letzte Wacholderheidegebiet im Landkreis Gießen.

An den Allendorfer Stadtteil Nordeck, der zu Füßen der Burg Nordeck liegt, schließt sich direkt der Stadtteil Winnen an. Die wehrhaft ummauerte kleine evangelische Kirche von liegt auf einer Bergkuppe am Rande von Winnen. Die Chorturmanlage wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts errichtet. Die gewölbte Sakristei und die Türen und Fenster der Kirche stammen aus der Spätgotik. Von der Kirche aus kann man gut zu einer kleinen Wanderung über die umliegenden Hügel starten.