Bruch (Eifel)

Es waren die Herren von Bruch, die dem kleinen Ort Bruch im Tal der Salm ihren Namen gaben und das bereits im 12. Jahrhundert. Heute harmonisch am Eifelsteig gelegen, war Bruch früher zweigeteilt. Das Gebiet rechts der Salm gehörte zum Herzogtum Luxemburg und das andere zu Kurtrier. Dass es hier wohl mal etwas zu schützen gab, davon zeugt noch heute die Burg Bruch.

Burg Bruch mit ihren zwei Rundtürmen liegt in einer Niederung an der Salm, umgeben von Wald. Burg Bruch wurde ursprünglich im 13. Jahrhundert errichtet. Die beiden wehrhaften Rundtürme entstanden 1340, denn man befand sich seinerzeit im Grenzgebiet zwischen Kurtrier und Luxemburg. Die Wassergräben sind verlandet. Die hübsche Kernburg mit dem Vorburgareal ist bewohnt und in Privatbesitz. Die Burgherren bieten für Gäste Bed-and-Breakfast an, was Wanderer auf dem nahe gelegenen Eifelsteig zu schätzen wissen.

Sehenswert in Bruch ist auch die Ölmühle aus dem 19. Jahrhundert. Sie gründet sich auf eine der ältesten Mühlen an der Salm aus dem Jahr 1284. Wer vom Mühlenwanderweg einen Abstecher in Richtung Norden macht, gelangt zu einer weiteren interessanten Lokation.

Der Krugbackofen, Auf der Katz, stammt aus dem Anfang des 19. Jahrhunderts. Er wurde bis 1900 für das Brennen von Tonwaren genutzt und von 1980-83 restauriert. In Bruch stehen zudem schöne Höfe aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Die Pfarrkirche St. Rochus wurde 1807 gebaut.